Tennenlohe
Verkehr

Reisebus brennt auf A3 bei Tennenlohe komplett aus

Großeinsatz am Samstagmorgen auf der A3 bei Erlangen: Ein Reisebus brennt. Der Zwischenfall im Urlaubsverkehr sorgt für langen Stau.
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Foto: NEWS5 / Grundmann
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Großeinsatz für die Rettungskräfte auf der Autobahn zwischen dem Autobahnkreuz Fürth/Erlangen und Tennenlohe: Am Samstag früh gegen 2.25 Uhr geriet ein Reisebus einer niederländischen Firma aus bislang unbekannter Ursache in Brand. Das berichtet die Polizei.
Der 61-jährige Fahrer war mit dem unbesetzten Bus auf dem Weg nach Österreich, um dort eine Reisegruppe abzuholen. Auf Höhe von Tennenlohe bemerkte er plötzlich ein Feuer im Bereich der Bordküche. Er reagierte prompt und hielt den Bus sofort auf dem Standstreifen an.


Beifahrer rettet sich ohne Schuhe


Der Fahrer weckte seinen in unmittelbarer Nähe des Brandortes schlafenden 65-jährigen Beifahrer, beide konnten das Fahrzeug verlassen. Allerdings musste der Begleiter seine sämtlichen persönlichen Gegenstände einschließlich seiner Schuhe im Gefährt zurücklassen.


Etliche Feuerwehren im Einsatz


Obwohl die Erlanger Feuerwehr von mehreren Wehren aus Erlanger Vororten unterstützt wurde und sehr schnell an der Einsatzstelle eintraf, konnten die auch die große Anzahl von Einsatzkräften nicht verhindern, dass der Bus total ausbrannte.


Hoher Sachschaden


Auch die Fahrbahndecke wurde in diesem Bereich erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Sachschaden dürfte nach bisherigen Erkenntnissen weit über 100.000 Euro betragen. Der Beifahrer musste zudem mit leichten Brandverletzungen in die Klinik verbracht werden.


Bedingt durch diesen Großeinsatz musste die Autobahn in Richtung Regensburg für über zwei Stunden komplett gesperrt werden.

Erst danach konnte zumindest ein Fahrstreifen wieder geöffnet werden. Die Aufräum- und Bergearbeiten dauerten bis gegen 8 Uhr, erst dann floss der Verkehr wieder ohne Behinderung vorbei. Der Reiseverkehr in Richtung Süden wurde erheblich beeinträchtigt, der entstandene Stau betrug etwa 20 Kilometer.

Weiterhin musste die Feuerwehr mehrere Ölsperren errichten. Abfließendes und verdrecktes Löschwasser drohte in den angrenzenden Weiherbereich zu gelangen.

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