Nürnberg
Umwelt

Paketzustellung in Nürnberg jetzt auch mit dem Fahrrad

In Nürnberg sollen Pakete künftig umweltfreundlich mit dem Fahrrad zugestellt werden.
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Lieferant Jay des Lieferdienstes DPD steht am 16.03.2017 in Nürnberg (Bayern) neben seinem Lasten-Fahrrad. In Nürnberg wurden Lasten-Fahrräder der Lieferdienste DPD und GLS vorgestellt. Foto: Nicolas Armer/dpa
Lieferant Jay des Lieferdienstes DPD steht am 16.03.2017 in Nürnberg (Bayern) neben seinem Lasten-Fahrrad. In Nürnberg wurden Lasten-Fahrräder der Lieferdienste DPD und GLS vorgestellt. Foto: Nicolas Armer/dpa
Keine Abgase und kein Feinstaub: In Nürnberg wollen zwei Logistikunternehmen Pakete umweltfreundlicher zustellen - mit dem Fahrrad. In der Nürnberger Südstadt und in der Fußgängerzone erproben die Firmen DPD und GLS dazu spezielle Lasten-Fahrräder als Alternative zu herkömmlichen Auto-Transportern. Der Freistaat unterstützt die wissenschaftliche Begleitung des Projekts mit 153 000 Euro.

"Gerade mit dem Lastenfahrrad ist man weitaus flexibler und weniger verkehrsbeeinträchtigender unterwegs. Die Vorteile im Hinblick auf Lärm und Schadstoffemissionen liegen auf der Hand", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) beim offiziellen Startschuss am Donnerstag. Lasten-Fahrräder werden auch in anderen Städten erprobt. Die Besonderheit in Nürnberg ist neben der wissenschaftlichen Auswertung unter anderem auch die Nutzung von leerstehenden Gewerbe-Immobilien als Zwischenlager für die Pakete. Dort können die radelnden Zusteller die auf ihren Elektro-Rädern montierten Transportboxen sehr schnell wieder auffüllen. Durch ein Lastenfahrrad kann so knapp ein Transporter ersetzt werden.
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