Nürnberg

Nürnberger Heckenschütze ab September vor Gericht

Der mutmaßliche Heckenschütze aus Nürnberg soll Anfang September vor Gericht. Der 50-jährige Anwalt hat mit einem Druckluftgewehr auf Autos geschossen. Die Staatsanwaltschaft wird den Mann deswegen wegen dreifachen Mordversuchs anklagen.
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Aus seiner Wohnung heraus soll er mehrfach auf Autos geschossen haben: Ein mutmaßlicher Heckenschütze aus Nürnberg muss sich von Mitte September an vor Gericht verantworten, wie ein Justizsprecher am Dienstag sagte.

Der 50 Jahre alte Rechtsanwalt ist wegen dreifachen Mordversuchs angeklagt. Er soll im Herbst 2014 mit einem Druckluftgewehr unter anderem auf fahrende Autos auf einer Schnellstraße geschossen haben.

Dabei nahm er aus Sicht der Staatsanwaltschaft in Kauf, dass die Schüsse für die Fahrer oder Beifahrer tödlich enden.

Der Angeklagte hat die Schüsse zugegeben. Er bestreitet jedoch, gezielt auf die Autos geschossen zu haben. Die Tatwaffe war ein Kleinkaliber-Druckluftgewehr für Jagd- oder Sport, das der Anwalt illegal besaß.

Der Prozess soll am 16. September beginnen. Nach zehn Verhandlungstagen will das Landgericht Nürnberg-Fürth sein Urteil am 13. Oktober sprechen.

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