Nürnberg
Protest

Nügida: Pfefferspray-Attacke auf Gegendemonstrant

Bei der Demonstration der Gruppierung "Nügida" in Nürnberg ist es am Sonntag zu zwei Zwischenfällen gekommen: Ein Nügida-Teilnehmer attackierte einen Gegendemonstranten mit Pfefferspray und Vermummte versuchten, eine Absperrung zu stürmen.
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Symbolfoto epd
Symbolfoto epd
Am Sonntag hat die rechte Gruppierung "Nügida" in Nürnberg eine Versammlung abgehalten. Zu dieser erschienen laut Polizeiangaben etwa 30 Personen. Bei zwei Gegendemonstrationen zählte die Polizei insgesamt etwa 200 Teilnehmer.

Pfefferspray-Attacke

Auf dem Weg zur Versammlung wurden zwei Teilnehmer von "Nügida" durch Gegendemonstranten bedrängt. Es kam in diesem Zusammenhang zum Einsatz von Pfefferspray durch einen "Nügida"-Versammlungsteilnehmer. Die Polizei stellte Personalien fest und leitete Ermittlungsverfahren ein.

Vermummte wollten Absperrung stürmen

Eine Gruppe von etwa 50 teilweise vermummten Gegendemonstranten stürmte in der Marienstraße auf die Absperrung zu, um diese zu überwinden. Einsatzkräfte verhinderten dies durch den Einsatz von Schlagstöcken. Es kam dabei zu Widerstandshandlungen und Beleidigungen gegenüber den Polizeibeamten. Die Polizei stellte die Identität einiger Personen fest und leitete Ermittlungsverfahren ein.

Außerhalb der Versammlungsstrecke, im Bereich des Marientorgrabens, blockierten mehrere Gegendemonstranten für etwa zehn Minuten die Fahrbahn.

Die Versammlung "Nügida" war kurz vor 15.00 Uhr beendet. In der Folge konnten die Absperrungen Zug um Zug aufgehoben werden.


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