Nürnberg
Unfall

Lkw-Unfall legt A3 bei Erlangen/Nürnberg stundenlang lahm

Ein Lkw verlor am Freitagmorgen auf der A3 im Norden Nürnbergs sein Hinterrad und löste damit einen Großunfall aus. Die Straße war stundenlang gesperrt.
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Stundenlang komplett gesperrt war die A3 in Fahrtrichtung Nürnberg am Freitagvormittag. Foto: News 5/Bauer
Stundenlang komplett gesperrt war die A3 in Fahrtrichtung Nürnberg am Freitagvormittag. Foto: News 5/Bauer
Auf der Autobahn 3 in Richtung Nürnberg kam es am Freitagmorgen zu einem großen Stau. Wie die Polizei mitteilte, reihten sich die Fahrzeuge teilweise bis zu 35 Kilometer lang. Die Ursache war ein Unfall, der sich um 3:37 Uhr ereignete. Der Fahrer eines Kleinlasters hatte offenbar bei der Abfahrtskontrolle übersehen, dass die Radbolzen am linken Hinterrad lose waren. Auf Höhe der Anschlussstelle Erlangen-Tennenlohe passierte es dann: Die Schrauben hatten sich derart gelockert, dass sich das linke Hinterrad vom Fahrzeug löste.

Der 37-jährige Fahrer verlor die Kontrolle über den schlingernden Transporter, schleuderte über die dreispurige Autobahn und prallte schließlich gegen die Mittelschutzplanken. Seine Ladung, die aus Heizkörpern, Zimmertüren und Ölkanistern bestand, verstreute sich über beide Richtungsfahrbahnen. Aufgrund der Trümmer waren die Fahrspuren in Richtung Nürnberg/Regensburg komplett blockiert. Hier kam es zu Auffahrunfällen von vier Fahrzeugen, bei denen eine Person verletzt wurde. In Richtung Würzburg war nur noch eine Spur befahrbar und es wurden drei Fahrzeuge von den Trümmern beschädigt.

Die Sachschäden belaufen sich auf über 50.000 Euro. Zur Behandlung des Verletzten, der Unfallaufnahme, der Bergung von vier Fahrzeugen und der Reinigung der trümmerübersäten und ölverschmierten Fahrbahnen musste die Autobahn von der Erlanger Verkehrspolizei für etwa eine Stunde gesperrt werden. Weitere drei Stunden lief der Verkehr nur eingeschränkt weiter.

Aus diesem Grund kam es zu massiven Stauungen, die bis zu 35 Kilometer lang waren und teilweise durch die übersteigerte Neugierde der "im schaufreudigen Kriechtempo" Vorbeifahrenden noch verstärkt wurden.

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