Nürnberg
"Skandal um Rosi"

Das Münchner Bordell-Lamm kommt aus Nürnberg

Ein Lamm wurde am Mittwoch von der Polizei aus einem Münchner Bordell befreit. Eine Prostituierte hatte es dort in ihrem Zimmer gehalten. Wie der Bayerische Rundfunk nun mitteilt, kommt das Lamm aus dem Nürnberger Tiergarten - und heißt eigentlich Rosi.
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Das von der Polizei am 20.05.2015 zur Verfügung gestellte Foto zeigt ein Lamm in einer Polizeiinspektion in München (Bayern). Die Polizei hat das Tier aus einem Münchner Bordell gerettet. Das rund drei Wochen alte Lamm mit dem Namen Birke lebte dort nach Polizeiangaben im Zimmer einer Prostituierten. Foto: Polizeipräsidium München/dpa
Das von der Polizei am 20.05.2015 zur Verfügung gestellte Foto zeigt ein Lamm in einer Polizeiinspektion in München (Bayern). Die Polizei hat das Tier aus einem Münchner Bordell gerettet. Das rund drei Wochen alte Lamm mit dem Namen Birke lebte dort nach Polizeiangaben im Zimmer einer Prostituierten. Foto: Polizeipräsidium München/dpa
Wie die Polizei mitteilte, hatte eine Prostituierte in einem Münchner Bordell dem Schaf den Namen "Birke" gegeben. Als das Lamm am Mittwoch aus dem Bordell befreit wurde, wurde es zunächst von einer Polizistin mit der Flasche gefüttert und anschließend dem Tierschutzbund übergeben.

Eine Mitarbeiterin des Nürnberger Tiergartens erkannte laut BR in den Medienberichten das Schaf wieder. Es war am 11. Mai spurlos aus dem Gehege verschwunden. Inzwischen ist Rosi, wie das Lämmchen eigentlich heißt, wieder in Nürnberg angekommen. Allerdings muss sie dort noch einige Zeit auf einer Quarantänestation verbringen.
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