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Nürnberg
Tarifstreit

Briefträger in Mittelfranken im Warnstreik

Wegen des Tarifkonflikts bei der Deutschen Post sind am Mittwoch auch in Mittelfranken viele Briefkästen leergeblieben.
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Symbolbild: Uli Deck/dpa
Symbolbild: Uli Deck/dpa
Etwa 500 Briefzusteller aus der Region seien dem Aufruf zu Warnstreiks gefolgt, sagte der Landesfachbereichsleiter Postdienste von Verdi Bayern, Anton Hirtreiter. Rund eine Million Sendungen seien dadurch liegengeblieben. Deutschlandweit hatte die Gewerkschaft tausende Briefträger zu Warnstreiks aufgerufen.

"Die Verärgerung der Postzusteller ist sehr groß", sagte Hirtreiter. Viele arbeiteten bis an die Belastungsgrenze und wollten dafür auch an Gewinnsteigerungen des Unternehmens angemessen beteiligt werden. Bei der dritten Verhandlungsrunde am 25. April hoffe man auf ein verhandlungsfähiges Angebot der Deutschen Post. Die Gewerkschaft fordert für die 132 000 Tarifbeschäftigten sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 140 Euro mehr im Monat. Die Post hat noch kein Angebot vorgelegt.

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