Nürnberg

Angebliche Hitler-Kunst bringt 391.000 Euro bei Auktion

Den höchsten Preis erzielte ein Aquarell von Schloss Neuschwanstein, das für 100.000 Euro nach China verkauft wurde.
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ARCHIV - Die Rötelzeichnung "Damenakt", die Adolf Hitler zugeschrieben wird, ist am 12.06.2015 in einem Auktionshaus in Nürnberg (Bayern) zu sehen. Die Zeichnung wird am 20.06.2015 im Auktionshaus Weidler versteigert. Foto: Daniel Karmann/dpa
ARCHIV - Die Rötelzeichnung "Damenakt", die Adolf Hitler zugeschrieben wird, ist am 12.06.2015 in einem Auktionshaus in Nürnberg (Bayern) zu sehen. Die Zeichnung wird am 20.06.2015 im Auktionshaus Weidler versteigert. Foto: Daniel Karmann/dpa
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Ein Nelkenstrauß-Stillleben wechselte für 73 000 Euro den Besitzer. Alle angebotenen Bilder wurden nach Angaben des Auktionshauses versteigert, darunter auch Ansichten von Wien, ein Prag-Bild und ein weiblicher Akt.

Die Bieter seien private Investoren aus China, Brasilien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Frankreich und Deutschland gewesen. "Diese Sammler sind nicht auf diesen Maler spezialisiert, sondern haben allgemeines Interesse an hochwertiger Kunst", sagte Kathrin Weidler vom Auktionshaus in Nürnberg.

Die meisten Bilder sind mit "A. Hitler" signiert und sollen zwischen 1904 und 1922 gemalt worden sein. Immer wieder kommen angeblich "echte Hitler" unter den Hammer. Es existieren jedoch auch unzählige Fälschungen. Solange keine NS-Symbole zu sehen sind, dürfen die Bilder verkauft werden.

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