Chemieunfall

Mittelfranken: Gasaustritt bei Getränkehersteller - Sieben Verletzte

Bei einem großen mittelfränkischen Getränkehersteller in Neustadt an der Aisch ist es am Mittwochmorgen, 1. August 2018, zu einem Chemieunfall gekommen. Sieben Angestellte kam mit Verletzungen ins Krankenhaus.
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Sieben Angestellte eines mittelfränkischen Getränkeherstellers klagten üben Reizungen der Schleimhäute und der Atemwege, nachdem am Mittwoch in der Firma Gas ausgetreten war.  Symbolfoto: Roland Weihrauch/dpa
Sieben Angestellte eines mittelfränkischen Getränkeherstellers klagten üben Reizungen der Schleimhäute und der Atemwege, nachdem am Mittwoch in der Firma Gas ausgetreten war. Symbolfoto: Roland Weihrauch/dpa

Ein Gasaustritt bei einem Getränkehersteller im Neustadt an der Aisch hat am Mittwochmorgen zu einem größeren Feuerwehreinsatz geführt. Nach Polizeiangaben reagierte Salpetersäure mit einer anderen Substanz in einem Auffangbehälter. Dadurch sei es zu dem Gasaustritt gekommen, berichtete ein Sprecher. Das Verwaltungsgebäude der Firma wurde sicherheitshalber geräumt. Für Anwohner bestand keine Gefahr, hieß es. Die Feuerwehr kühlte den Behälter herunter und konnte dadurch das Ausströmen des Gases stoppen.


Gereizte Atemwege nach Wiederaufnahme der Arbeit


Wie die Polizeiinspektion Neustadt a. d. Aisch am Nachmittag mitteilte, gab es sieben Verletzte bei dem Chemieunfall. Nach der Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit in den Räumen des Verwaltungstraktes hätten demnach mehrere Angestellte über Reizungen der Schleimhäute und der Atemwege geklagt. Die sieben Männer im Alter von 31 bis 56 Jahren kamen zur Behandlung in Krankenhäuser.



Offenbar hatten sich Reste des ausgetretenen Gases noch unbemerkt in der Lüftungsanlage befunden. Einige der Verletzten wurden nach ambulanter Behandlung wieder entlassen, andere verblieben zur Beobachtung im Krankenhaus.

 

 



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