Elsenfeld
Feuerwehreinsatz

Unterfranken: Millionenschaden nach Brand in Reifenlager - Kripo ermittelt

Beim Brand eines Reifenlagers in Elsenfeld (Landkreis Miltenberg) ist am Donnerstag Sachschaden in Millionenhöhe entstanden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden die Einwohner mehrerer Gemeinden gebeten, die Fenster geschlossen zu halten. Die Brandursache ist noch unklar.
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Die Löscharbeiten im Reifenlager in Elsenfeld dauerten bis in die Nacht an. Symbolfoto: Marcus Führer dpa
Die Löscharbeiten im Reifenlager in Elsenfeld dauerten bis in die Nacht an. Symbolfoto: Marcus Führer dpa

Update vom 15.11.2018: Kripo geht von technischem Defekt als Brandursache aus

Nach dem schadensträchtigen Brand einer Firma im Ortsteil Rück am vergangenen Donnerstag sind die Ermittlungen der Kripo zur Ursache in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft weitestgehend abgeschlossen. Demnach dürfte ein technischer Defekt für den Ausbruch des Feuers verantwortlich sein.

Wie bereits berichtet, war der Brand am frühen Donnerstagabend (08.11.2018) gegen 18.45 Uhr ausgebrochen. In der Folge wurde das Firmengebäude samt Lager mit rund 16.000 Autoreifen ein Raub der Flammen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Feuerwehr war bis in die Freitagmorgenstunden mit der Brandbekämpfung beschäftigt und konnte erfolgreich ein Ausbreiten des Feuers verhindern.

Speziell ausgebildete Brandfahnder der Aschaffenburger Kripo übernahmen in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg noch in der Nacht zum Freitag die Ermittlungen. Seit Anfang dieser Woche wurden sie von Sachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamtes unterstützt. Zunächst war es den Brandfahndern dabei gelungen, die vermeintliche Ausbruchsstelle für das Feuer einzugrenzen. Nach weiteren Überprüfungen ergaben die Ermittlungen keinerlei Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung. Vielmehr gehen die Beamten davon aus, dass ein technischer Defekt im Innenbereich der Halle für die rasante Brandentwicklung verantwortlich ist.

Update vom 9.11.2018: Millionenschaden nach Brand - Kripo ermittelt

Nach dem Großbrand eines Reifenlagers am Donnerstagabend laufen zwischenzeitlich die Ermittlungen zur Ursache für das Feuer. Das teilt das Polizeipräsidium Unterfranken mit. Die Brandfahnder der Aschaffenburger Kripo gehen von einem Millionenschaden aus. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht an

Die Löscharbeiten der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren aus dem Landkreis Miltenberg und der Werksfeuerwehr des ICO dauerten bis in die Nacht an. Den Einsatzkräften war es dabei gelungen ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Firmen- und Wohngebäude zu verhindern. Bis in die Morgenstunden war eine Brandwache erforderlich. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte u.a. vom Technischen Hilfswerk. Auch der Rettungsdienst war vorsorglich zur Einsatzstelle gekommen. Die Polizei wies die Bewohner der angrenzenden Gemeinden mit Lautsprecherdurchsagen und via Twitter und Facebook an, Fenster und Türen aufgrund der starken Rauchentwicklung geschlossen zu halten.

Brandfahnder der Kripo Aschaffenburg ermitteln

Dem Sachstand nach sind neben dem kompletten Gebäude rund 4.000 Reifenkomplettsätze ein Raub der Flammen geworden. Außerdem befinden sich in der Halle einige tausend Liter Heizöl und entsprechende Arbeitsgeräte, wie z.B. Gabelstapler. Alles in allem muss von einem Millionenschaden ausgegangen werden.

Was die Ursache für das Feuer anbelangt, gibt es noch keine näheren Erkenntnisse. Brandfahnder der Kripo Aschaffenburg haben ihre Begutachtungen vor Ort aufgenommen.

Ursprüngliche Meldung vom 8.11.2018: Brand in Reifenlager - Fenster geschlossen halten!

Beim Brand eines Reifenlagers im Elsenfelder Ortsteil Rück ist am Donnerstagabend hoher Sachschaden entstanden. Die Löscharbeiten dauern zur Stunde (20.45 Uhr) an. Verletzt wurde laut Polizei niemand. Die Ermittlungen zur Ursache wird im Laufe der Nacht die Kripo Aschaffenburg übernehmen.

Zeuge bemerkte starke Rauchentwicklung

Gegen 18:45 Uhr erreichte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Notruf aus dem Kreuzfeldring. Ein Zeuge war auf die starke Rauchentwicklung und die Flammen, die aus der Lagerhalle schlugen, aufmerksam geworden.

Umliegende Straßen gesperrt

Rasch waren die örtlichen Freiwilligen Feuerwehren vor Ort und begannen mit der Brandbekämpfung an der etwa 30 mal 50 Meter großen Halle, in der rund 4.000 Reifensätze gelagert sind. Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Obernburg sperrten die umliegenden Straßen, darunter die Staatsstraße 2308.

Bevölkerung wird gebeten, Fenster geschlossen zu halten

Aufgrund der starken Rauchentwicklung bitten die Einsatzkräfte die Bevölkerung im Bereich Elsenfeld, Erlenbach, Mömlingen und Obernburg bis auf weiteres die Fenster geschlossen zu halten.

Derzeit ist noch nicht absehbar wie lange die Löscharbeiten dauern werden. Auch ein Kran wurde zur Unterstützung angefordert.

Erst in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hatte es in Miltenberg einen Feuerwehreinsatz wegen einer brennenden Scheune gegeben.



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