Eschau
Biker tot

Schwerer Motorradunfall in Unterfranken: Biker kracht gegen Leitpfosten und stirbt in Klinik

Nach einem schweren Unfall bei Eschau im Landkreis Miltenberg musste ein Motorradfahrer per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Der 60-Jährige starb später an seinen schweren Verletzungen.
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Ein Motorradfahrer ist nach einem Unfall bei Eschau im Kreis Miltenberg im Krankenhaus gestorben. Symbolbild: pgottschalk/pixabay
Ein Motorradfahrer ist nach einem Unfall bei Eschau im Kreis Miltenberg im Krankenhaus gestorben. Symbolbild: pgottschalk/pixabay

Ein Motorradfahrer ist am Samstagvormittag in Unterfranken ums Leben gekommen. Der 60-Jährige verunglückte zwischen Eschau und Wildensee im Landkreis Miltenberg schwer. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in eine Klinik, wo er am Samstagnachmittag seinen schweren Verletzungen erlag. Das teilte die Polizei Unterfranken am frühen Samstagabend mit.

Beim Überholen: 60-Jährige gerät ins Bankett und kracht gegen Leitpfosten

Nach ersten Erkenntnissen zum Unfallhergang war der 60-Jährige, der aus dem Kreis Dithmarschen in Schleswig Holstein stammt, als Mitglied einer Dreiergruppe kurz nach 09.30 Uhr auf der Kreisstraße MIL 26 zwischen Eschau und Wildensee unterwegs. Dem Sachstand nach überholte er das vor ihm fahrende Krad und kam in der dortigen Rechtskurve ins Bankett. Der 60-Jährige prallte gegen einen Leitpfosten und stürzte in der Folge schwer.

Rettungshubschrauber bringt schwer verletzten Biker in Klinik - den Verletzungen erlegen

Seine beiden Begleiter, die ebenfalls aus Norddeutschland stammen, leisteten Erste Hilfe und auch bei Eintreffen einer Streifenbesatzung der Obernburger Polizei war der Mann noch ansprechbar. In der Folge verschlechterte sich sein Gesundheitszustand und ein Rettungshubschrauber brachte ihn nach notärztlicher Versorgung vor Ort in ein Krankenhaus. Dort erlag er am Nachmittag seinen Verletzungen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle. Die freiwillige Feuerwehr aus Eschau kümmerte sich mit 15 Einsatzkräften um die Bergungs- und Aufräumarbeiten, sowie die Vollsperrung der Kreisstraße, die etwa dreieinhalb Stunden andauerte.

 

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