Obernburg am Main
Wirtschaft

Stellenabbau bei Kuka: Standort in Unterfranken betroffen

Der Roboterhersteller Kuka hat erneuten Stellenabbau angekündigt. Betroffen ist neben dem Hauptsitz in Augsburg auch das Werk in Unterfranken. Über 250 Stellen werden gestrichen.
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Der Roboterhersteller Kuka baut Stellen in Bayern ab. Darunter auch in Unterfranken. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa
Der Roboterhersteller Kuka baut Stellen in Bayern ab. Darunter auch in Unterfranken. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa

Stellenabbau bei Kuka: Bereits im September kündigte der Roboterhersteller Kuka eine Restrukturierung an. Ein entsprechendes Konzept wurde dafür nun von der Geschäftsführung vorgelegt. Mit dem Ergebnis: 255 Stellen sollen gestrichen werden.

255 Stellen gestrichen: Teilbereich in Obernburg betroffen

Wie das Unternehmen mitteilt, soll für den Robotics-Teilbereich in Augsburg und Obernburg im Landkreis Miltenberg ein nachhaltiges Geschäftsmodell entwickelt werden. Dafür müssen allerdings 165 Arbeitsplätze im unterfränkischen Obernburg und 90 in Augsburg abgebaut werden.

 

"Der Teilbereich mit seinen Standorten in Obernburg und Augsburg ist und bleibt wichtiger Bestandteil der Robotics-Strategie. Kompetenzen werden stärker lokal gebündelt, Obernburg wird dabei zum Kompetenzzentrum für Standardzellen weiterentwickelt", sagte Klaus König, Vorsitzender der Geschäftsführung von KUKA Robotics. "Den Stellenabbau gestalten wir gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern fair für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir wissen, dass dies eine schwierige Situation ist und möchten daher die Gespräche so schnell wie möglich und mit der gebotenen Sorgfalt zum Abschluss bringen. Wir sind überzeugt, dass die Restrukturierung der richtige Weg ist, damit der Bereich zukünftig profitabel arbeiten kann und nachhaltig zum Erfolg von KUKA beiträgt."

In den kommenden Monaten werden die Details ausgearbeitet. Die wirtschaftliche Entwicklung in diesem Bereich sei seit Jahren angespannt. Die aktuelle konjunkturelle Unsicherheit habe ihr übriges getan, heißt es vom Unternehmen. Bis 2021 will man etwa 300 Millionen Euro einsparen.

 

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