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Miltenberg: Knapp einem qualvollen Tod entronnen - gerettete Ziege heißt jetzt "Flöckchen"

Die am Mittwoch aus einem Steinbruch bei Miltenberg gerettete Ziege ist auf dem Weg der Besserung. Eine Woche lang war sie gefangen und entkam nur knapp einem qualvollen Tod. Jetzt tauften Kindergartenkinder sie auf den Namen "Flöckchen". Die Ziege darf sich auf einen ruhigen Lebensabend freuen.
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Gefangen auf einem Felsvorsprung: Dieser wildlebenden Ziege drohte der sichere Tod. In letzter Sekunde wurde sie gerettet. Jetzt heißt sie "Flöckchen" und darf sich auf einen gemütlichen Lebensabend freuen. Foto: Florian Bofinger/Bergwacht Miltenberg/dpa
Gefangen auf einem Felsvorsprung: Dieser wildlebenden Ziege drohte der sichere Tod. In letzter Sekunde wurde sie gerettet. Jetzt heißt sie "Flöckchen" und darf sich auf einen gemütlichen Lebensabend freuen. Foto: Florian Bofinger/Bergwacht Miltenberg/dpa


Die aus einen Steinbruch bei Miltenberg in Unterfranken gerettete Ziege hat nun einen Namen. Jungen und Mädchen des Kindergartens in Collenberg haben die weiße Hausziege "Flöckchen" genannt, wie eine Sprecherin des Landratsamtes Miltenberg am Freitag sagte. Die etwa zwölf Jahre alte Geiß war vor mehr als einer Woche in einem Steinbruch im Landkreis Miltenberg in Bergnot geraten. In einer mehr als 60 Meter hohen Steilwand war das Tier etwa eine Woche lang auf einem kleinen Vorsprung gefangen. Erst durch den Einsatz der Bergwacht konnte die Ziege gerettet werden. Seitdem ist sie in Quarantäne und wird langsam aufgepäppelt. "Es geht ihr jeden Tag besser".

 


"Flöckchen": Vor zwei Jahren dem Schlachter entkommen

 


Mittlerweile hat sich dank der Ohrmarke auch die Herkunft von Flöckchen klären lassen, wie die Sprecherin weiter sagte. Die Geiß war demzufolge vor zwei Jahren vor dem Tod geflüchtet. "Das Tier ist offensichtlich beim Ausladen an einem Schlachtbetrieb davongelaufen." Seitdem lebte die Ziege wild im Steinbruch.

Nun kann sich "Flöckchen" auf einen gemütlichen Lebensabend vorbereiten. Die Suche nach einem größeren, artgerechten Gehege laufen und gehen der Sprecherin zufolge gut voran. "Sobald die Hörner abgeheilt sind, kann sie weitergegeben werden." Im Zuge der Rettungsaktion und der ersten Panik nach der Rettung hatte das Tier beide Hörner verloren.

 

 

 


Originalmeldung: Rettung aus höchster Not

 


Fast eine Woche nach ihrer Rettung aus einem Steinbruch in Bayern geht es der in Bergnot geratenen Ziege langsam besser. "Sie nimmt vermehrt Futter auf und ist nicht mehr ganz panisch", sagte eine Sprecherin des Landratsamtes Miltenberg am Dienstag. Die Behörde sei weiter auf der Suche nach einem großen Gehege, und es sehe derzeit gut aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


7 Tage lang gefangen

 


Etwa eine Woche lang war die weiße Hausziege, die seit mindestens zwei Jahren wild in der Gegend lebte, auf einem Vorsprung in einer steilen Felswand in einem Steinbruch bei Collenberg zwischen Würzburg und Frankfurt/Main gefangen. Sie konnte weder vor noch zurück. Am Mittwoch befreiten Retter der Bergwacht die ausgehungerte Geiß aus ihrer misslichen Lage, indem sie sie erst betäubten und dann langsam abseilten.

 

 



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