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Karlstadt
Wurst mit Glas und Nägeln

Fränkische Stadt warnt vor Tierködern - jetzt schlägt Hundehasser erneut zu

In Unterfranken treibt ein Hundehasser sein Unwesen. Beim Gassigehen entdeckte ein 46-Jähriger in Karlstadt (Kreis Main-Spessart) in letzter Sekunde einen gefährlichen Tierköder. Erst Mitte Dezember hatte die Stadt eine Warnung herausgegeben.
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Gefährlicher Tierköder in Karlstadt (Kreis Main-Spessart) gefunden. Der Täter  spickte Leberwurst mit Glassplittern und Reißnägeln. Symbolfoto: Federico Gambarini/dpa
Gefährlicher Tierköder in Karlstadt (Kreis Main-Spessart) gefunden. Der Täter spickte Leberwurst mit Glassplittern und Reißnägeln. Symbolfoto: Federico Gambarini/dpa

In Karlstadt (Kreis Main-Spessart) hat ein Hundebesitzer am Samstagmorgen, 30.12.2018, erneut einen Tierköder gefunden: Der 46-Jährige ging gegen 8.45 Uhr mit seinem Hund in der Straße "Am Saupurzel" spazieren, als das Tier auf eine Leberwurst aufmerksam wurde, die neben einem Baum lag. Als sich das Tier die Wurst schnappen wollte, reagierte der Mann gerade noch rechtzeitig und riss seinen Hund weg.

Bei der Leberwurst handelte es sich um einen gefährlichen Tierköder. Die eigentliche Delikatesse für Hunde war mit feinen Glassplittern und Reißnägeln gespickt. Dank der schnellen Reaktion des Herrchens wurde der Hund nicht verletzt. Mitte Dezember starb ein Hund, nachdem er in Karlstadt Gassi geführt worden war.

Hund stirbt nach Spaziergang in Karlstadt

Am 11. Dezember warnte die Stadt Karlstadt in einer Pressemitteilung: "In den letzten Tagen haben sich bei der Stadt Karlstadt im Fachbereich 2 Öffentliche Sicherheit und Ordnung Hundebesitzer gemeldet, deren Hunde nach Ausführen im Bereich Berliner Ring / Am Saupurzel Krankheitssymptome beziehungsweise Vergiftungserscheinungen gezeigt haben. Ein Hund ist bedauerlicherweise zwischenzeitlich verendet."

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 09353/9741-0 entgegengenommen.

 

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