Karlstadt
Notlandung

Drama in Franken: Flugzeug muss in Weizenfeld notlanden

Ein Ultraleichtflugzeug musste in Unterfranken auf einem Getreideacker notlanden. Das Flugzeug wurde dabei leicht beschädigt, die Insassen bleiben unverletzt.
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Dem Piloten gelang es, das Flugzeug auf einem Acker notzulanden, nachdem der Motor ausgefallen war. Symbolfoto: Lino Mirgeler/dpa
Dem Piloten gelang es, das Flugzeug auf einem Acker notzulanden, nachdem der Motor ausgefallen war. Symbolfoto: Lino Mirgeler/dpa

Notlandung in Unterfranken: Am Donnerstag (18. Juli 2019) musste ein Ultraleichtflugzeug nahe des unterfränkischen Karlstadt am Main notlanden. Gegen 14.30 Uhr flog ein 68-jähriger Pilot zusammen mit einem 61-jährigen Begleiter im Flugzeug über Wiesenfeld (Kreis Main-Spessart), als auf einmal der Motor der Maschine ausfiel. Der Flugzeugführer wurde zu einer Notlandung gezwungen. Laut Informationen der örtlichen Polizei, gelang es dem 68-Jährigen, das Flugzeug im Gleitflug zu einem Acker bei Wiesenfeld zu steuern und in einem Weizenfeld zu landen.

Notlandung in Karlstadt: Hoher Sachschaden

Der Schaden, der durch die Notlandung an dem Ultraleichtflugzeug entstand, wird auf 30.000 Euro geschätzt. Der Flurschaden am Weizenfeld beläuft sich auf rund 200 Euro. Zur Untersuchung des Unfalls wurde ein Experte der Polizeiinspektion Lohr am Main hinzugezogen. Der Motorausfall lässt sich auf einen technischen Defekt zurückführen.

Auch in Bad Brückenau kam es im vergangenen Monat zu einem Flugunfall, den anfangs keiner zu bemerken schien: Bruchlandung - und keiner meldet etwas

 

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