Marktheidenfeld
Falschfahrt

Unfassbar: 13 Kilometer lange Geisterfahrt im Lkw auf der A3 - Fahrer war betrunken

Ein betrunkener Lastwagenfahrer ist am Wochenende auf der A3 in Unterfranken 13 Kilometer in die falsche Richtung gefahren. Nur durch eine schnelle Ausweichreaktion eines Autofahrers konnte ein schwerer Unfall verhindert werden.
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Mit 1,6 Promille Alkohol im Blut war ein Lkw-Fahrer in der Nacht auf Sonntag auf der A3 in falscher Richtung unterwegs. Nach 13 Kilometern verließ er die Autobahn wieder. Symbolfoto: Christopher Schulz
Mit 1,6 Promille Alkohol im Blut war ein Lkw-Fahrer in der Nacht auf Sonntag auf der A3 in falscher Richtung unterwegs. Nach 13 Kilometern verließ er die Autobahn wieder. Symbolfoto: Christopher Schulz

Falschfahrt auf der A 3 zum Glück ohne gravierende Folgen: In der Nacht von Samstag auf Sonntag ging eine 13 Kilometer lange Geisterfahrt eines Lkw zum Glück glimpflich aus. Der 38-jährige Fahrer fuhr nach Ermittlungen der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried offensichtlich an der Anschlussstelle Wertheim in falscher Fahrtrichtung auf die Autobahn auf. In Fahrtrichtung Nürnberg fuhr er mit seinen 7,5-Tonnen-Lkw falsch in Richtung Frankfurt.

Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten sich über Notruf bei der Polizei. Beim Verlassen der Autobahn konnte der Lkw an der Anschlussstelle Marktheidenfeld zusammen mit einer Streife der Polizeiinspektion Marktheidenfeld gestellt werden.

Lkw-Geisterfahrer auf der A3: Alkoholüberprüfung ergibt Wert von 1,6 Promille

Nach der Kontrolle stand ein Grund für die Orientierungslosigkeit des Lkw-Fahrers fest: Die Alkoholüberprüfung ergab einen Wert von 1,6 Promille. Der Lkw wurde ordnungsgemäß geparkt - der Fahrer durfte die Beamten zur Verkehrspolizei nach Dettelbach begleiten. Während der Sachbearbeitung meldete sich ein Autofahrer bei der Polizei als Zeuge, der nur durch eine schnelle Ausweichreaktion einen schweren Unfall vermeiden konnte.

Weitere Zeugen können sich bei der Polizei melden

Nach Blutentnahme und Ausnüchterung wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg eine Sicherheitsleistung im unteren einstelligen Tausender Euro-Bereich fällig. Der Führerschein des Fahrers wurde einbehalten.Weitere Zeugen werden gebeten sich bei der Verkehrspolizei im Mainfrankenpark unter der Telefonnummer 09302 / 9100 zu melden.



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