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Marktheidenfeld
Seniorenpost

Post aus der ganzen Welt: Aktion von fränkischen Seniorenzentren erhält "riesigen Rücklauf"

Das Besuchsverbot schneidet Senioren und Pflegebedürftige ein Stück weit von der Außenwelt ab. Um den entgegenzuwirken, startete das Klinikum Main-Spessart einen Postaufruf. Dieser wurde international erhört.
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Foto: Foto: Anja Hildenbrand

Das Coronavirus und die getroffenen Maßnahmen verändern den Alltag bundes- und landesweit massiv. Wie und wann die Regelungen gelockert werden können, ist derzeit ungeklärt. Während auf der einen Seite überlegt wird, ob Schulen und Kitas nach Ostern wieder geöffnet werden können, bleibt auf der anderen Seite auch der Alltag in Pflege- und Altersheimen ungewiss.

Aktuelles Besuchsverbot und die Ausgangsbeschränkungen sollen Senioren vor einer Infektion schützen. Leider wurden dort zuletzt  immer mehr Infektionsfälle bekannt. Um den Kontakt zur Außenwelt, zu Verwandten, und Bekannten nicht zu verlieren, hat das Klinikum Main-Spessart einen Aufruf für Seniorenpost, den sie auf ihrer Homepage veröffentlichten, in die Welt gesetzt.

Überraschend großes Ausmaß - sogar eine Karte aus den USA

Dieser wurde in einem beachtlichen Ausmaß erhört: Unzählige Briefe, Karten und Zeichnungen erreichten die drei Senioreneinrichtungen des Klinikums Main-Spessart. 

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Bemerkenswert daran ist vor allem, dass die Briefe nicht ausschließlich aus der Region kamen. Auch über die Landes- und Bundesgrenzen hinaus fanden Briefe den Weg nach Main-Spessart. Sogar eine Karte aus Seattle (USA) erreichte das Klinikum.

Von dem großen Ausmaß zeigte sich das Personal überrascht: "Der Rücklauf ist riesig - das hätten wir nicht erwartet. Aber umso mehr freuen wir uns, wie viele Menschen an unsere Senioren und Mitarbeiter denken", sagt Doris James, die Einrichtungsleiterin des Kreisseniorenzentrums Marktheidenfeld.