Gemünden am Main
Betrunkener festgenommen

Gemünden am Main: 30-Jähriger greift Rettungsdienst und Polizei an und droht mit Messer

Im Kreis Main-Spessart haben Polizisten am Sonntagmorgen einen 30-Jährigen festgenommen, nachdem dieser zunächst den Rettungsdienst angegriffen und mit einem Messer bedroht hat. Anschließend ging er auch auf die Polizisten los.
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Nachdem er am Sonntagmorgen Einsatzkräfte eines Rettungsdienstes sowie der Polizei angegriffen hat, wurde ein 30-Jähriger in Gemünden am Main festgenommen. Symbolfoto: David Ebener dpa/lby
Nachdem er am Sonntagmorgen Einsatzkräfte eines Rettungsdienstes sowie der Polizei angegriffen hat, wurde ein 30-Jähriger in Gemünden am Main festgenommen. Symbolfoto: David Ebener dpa/lby

Die Polizei aus Lohr am Main in Unterfranken hat am Sonntagmorgen einen offenbar erheblich alkoholisierten 30-Jährigen festgenommen, der in Gemünden am Main eine Rettungsdienst-Besatzung angegriffen und mit einem Messer bedroht haben soll. Der Festgenommene wurde in einem Bezirkskrankenhaus stationär aufgenommen. Gegen ihn wird nun wegen unterschiedlicher Straftatbestände ermittelt.

Gegen 9 Uhr war bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung eingegangen, dass ein Mann in einem Haus in der Gartenstraße randalieren würde. Als die Beamten der Polizeiinspektion Lohr am Einsatzort eintrafen, war der Rettungsdienst bereits vor Ort. Zeugen gaben an, dass der 30-Jährige die Einsatzkräfte tätlich angegriffen und mit einem Messer bedroht haben soll. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand, wie die Polizei mitteilt.

Mit Pfefferspray überwältigt

Im Eingangsbereich der Wohnung trafen die Polizeibeamten auf den 30-Jährigen, der in diesem Moment zu einem Messer griff und damit auf die Streifenbesatzung zuging. Da der Mann trotz mehrfacher Aufforderung das Messer nicht weglegte, wurde er unter Einsatz von Pfefferspray überwältigt und vorläufig festgenommen.

Der Tatverdächtige erlitt bei der Festnahmeaktion leichte Verletzungen. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Wie sich herausstellte, war bei dem Tatverdächtigen wohl einiges an Alkohol im Spiel. Ein Atemalkoholtest ergab laut Polizei einen Wert von über zwei Promille.

Noch am Sonntag wurde der Beschuldigte in einem Bezirkskrankenhaus stationär aufgenommen. Gegen ihn wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Hilfeleistende des Rettungsdienstes, vorsätzlicher Körperverletzung und Bedrohung ermittelt.

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