Bischbrunn
Kollision

Schwerer Unfall auf A3 bei Bischbrunn: ein Schwerverletzter

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A3 ist am Freitagabend der Fahrer eines Kleinbusses schwer verletzt worden.
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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A3 ist am Freitagabend der Fahrer eines Kleinbusses schwer verletzt worden. Symbolfoto: Christopher Schulz
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A3 ist am Freitagabend der Fahrer eines Kleinbusses schwer verletzt worden. Symbolfoto: Christopher Schulz
Zwei Mitfahrerinnen kamen mit leichteren Verletzungen davon. Bis etwa 22.00 Uhr war die Autobahn in Richtung Nürnberg komplett gesperrt. Das teilte die Polizei am Samstagmorgen mit.

Gegen 19.30 Uhr hat sich der Verkehrsunfall zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld ereignet. Ein mit medizinischem Sauerstoff beladener Sattelzug mit Augsburger Zulassung musste aufgrund eines Rückstaus bis zum Stillstand abbremsen. Der 25-jährige Fahrer eines nachfolgenden Kleinbusses erkannte die Situation offenbar zu spät. Er fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf den Auflieger des Gefahrguttransporters auf.

Durch die Wucht des Aufpralls war der aus Polen stammende Kleinbus-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr aus dem Renault befreit werden. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der lebensbedrohlich verletzte Mann mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Seine beiden Mitfahrerinnen wurden leicht verletzt. Der Fahrer des Sattelzuges kam mit dem Schrecken davon.

Beide Fahrzeuge waren nach dem Verkehrsunfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Von der Ladung des Sattelzuges ging trotz des Verkehrsunfalls glücklicherweise keine Gefahr aus. Die Gesamtschadenshöhe an beiden beteiligten Fahrzeugen dürfte nach ersten Schätzungen im fünfstelligen Eurobereich liegen.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach. Neben Polizei und Rettungsdienst befanden sich auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Weibersbrunn, Waldaschaff und Marktheidenfeld im Einsatz. Zur Klärung des exakten Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auch ein Sachverständiger eingeschaltet.

Zum Zwecke der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten war die Autobahn über zwei Stunden lang komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von den Einsatzkräften an der Anschlussstelle Rohrbrunn ausgeleitet. Auf der Autobahn bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Auch auf der Umleitungsstrecke kam es zu erheblichen Behinderungen.

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