Zellingen
Feuer

Großbrand von 1000 Heuballen in Zellingen: 22-jähriger Brandstifter in U-Haft

Alarm am Mittwochabend in Unterfranken: Rund 1000 Heuballen brannten auf dem Gelände eines Landwirts. Die Feuerwehr ist bis Donnerstagnachmittag mit Löschen beschäftigt.
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Im unterfränkischen Zellingen (Kreis Main-Spessart) hat am Mittwochabend (28. November 2019) ein aufmerksamer Passant den Notruf der Polizei gewählt. Der Mann hatte eine enorme Rauchentwicklung im Ortsteil Retzbach beobachtet. Insgesamt 1000 Heuballen standen dort auf einem landwirtschaftlichen Gelände in Flammen. Wie ein Sprecher der Polizei zu inFranken.de sagte, seien insgesamt 92 Feuerwehrkräfte gegen 20.30 Uhr in die Thüngener Straße geeilt, um die Flammen zu bekämpfen.

Großbrand in Zellingen: Heuballen brennen nieder

Angaben des betroffenen Landwirts zufolge, brannten die Heuballen nieder. Es entstand ein Schaden im "mittleren fünfstelligen Bereich". Der Großbrand breitete sich rasch auf dem Gelände aus, so dass die Feuerwehr Probleme hatte, das Feuer in den Griff zu bekommen. Die Löscharbeiten dauerten die ganze Nacht. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Zunächst war unklar, wie es zum Großbrand kommen konnte. Nach intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei wurde ein 22-Jähriger festgenommen. Er soll den Brand vorsätzlich gelegt haben und sitzt nun in Untersuchungshaft, wie die Polizei am Freitag (29. November 2019) berichtet. Der 22-Jährige räumte die Tat selbst ein.

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