Bad Staffelstein
Sammler

Zeugnisse früherer Epochen

Für die 40 Mitglieder des Briefmarkensammlervereins hat dieses Hobby seinen Reiz noch nicht verloren.
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Ansichtskarten vom Gottesgarten waren einst sehr beliebt. Davon gibt es Dutzende Variationen.Sammlung Manfred Puschmann
Ansichtskarten vom Gottesgarten waren einst sehr beliebt. Davon gibt es Dutzende Variationen.Sammlung Manfred Puschmann
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"In Staffelstein gab es zur damaligen Zeit zwei Postämter. Eins in der Stadt und eins am Bahnhof", sagt Matthias Müller, der Vorsitzende des Briefmarkensammlervereins Lichtenfels über die Epoche um 1900.

Briefmarkensammler sind nicht nur auf die kleinen bunten Papierchen erpicht, sie bewahren auch historische Postbelege und Ganzsachen. Häufig sind diese Postsendungen Zeitzeugnisse. Wer sich fürs Briefmarkensammeln interessiert, der hat viele Möglichkeiten, sein Hobby zu gestalten. "Es gibt nichts, was man nicht darstellen kann", sagt Matthias Müller. Oft ließen sich Postbeförderungswege mit abgestempelten Briefen nachweisen.

In der Zeit im 1900, als an die heutigen Möglichkeiten der Telekommunikation noch nicht zu denken war, versandten die Menschen gerne Ansichtskarten. Oft, sagt Sammler Manfred Puschmann, wurde dasselbe Motiv verwendet und variiert - zum Beispiel eine Ansicht des Maintals mit Vierzehnheiligen, dem Staffelberg und Kloster Banz. Manfred Puschmann hat Dutzende dieser Karten, meint aber: "Ob man alle hat, das weiß man nie."

Woher die Sammler ihre Preziosen bekommen? Zum einen kaufen sie Konvolute auf, die bei Auktionen oder im Internet angeboten werden oder sie sehen sich bei Haushaltsauflösungen und Flohmärkten um. Außerdem gibt es immer noch die gute alte Variante, seine Sammlung bei einem Tauschabend zu komplettieren.



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