Laden...
Bad Staffelstein
Stadtentwicklung

Wofür das Gelände an der Oberauer Straße geeignet ist

Die Staffelsteiner Stadträte erörterten, welche Nutzung für das 11,5 Hektar große Areal an der Oberauer Straße möglich ist. In Frage kommen Sport- und Spielplätze sowie Kleingartenanlagen, aber keinesfalls Wohnbebauung.
Artikel drucken Artikel einbetten
Von  Stadtverwaltung und Stadtrat wird das Gelände an der Oberauer Straße  neu beplant. Hier eine Lärmschutzwand zu errichten, schließen die Planer und  die Stadträte aus. Für das Gelände sind nach Ansicht des Stadtrates zwar weitere Sportanlagen aller Art denkbar, eine  Wohnbebauung ist hier jedoch ausgeschlossen. Der Lärm von  Straße und  Blockheizkraftwerk (im Bild links außen) steht dieser Nutzung entgegen. Auf dem Luftbild fehlt  die TSV-Sportanlage, die in den vergangenen Jahren auf der...
Von Stadtverwaltung und Stadtrat wird das Gelände an der Oberauer Straße neu beplant. Hier eine Lärmschutzwand zu errichten, schließen die Planer und die Stadträte aus. Für das Gelände sind nach Ansicht des Stadtrates zwar weitere Sportanlagen aller Art denkbar, eine Wohnbebauung ist hier jedoch ausgeschlossen. Der Lärm von Straße und Blockheizkraftwerk (im Bild links außen) steht dieser Nutzung entgegen. Auf dem Luftbild fehlt die TSV-Sportanlage, die in den vergangenen Jahren auf der grünen Fläche in der Bildmitte gebaut wurde. Foto: Matthias Einwag

Der Bebauungsplan "Sport- und Freizeitgelände", den der Stadtrat 2015 aufgestellt hatte, wurde jüngst von mehreren Behörden kritisch durchleuchtet. Das Ergebnis der Prüfung stellte Bauamtsleiter Michael Hess den Stadträten in der jüngsten Sitzung am Dienstag vor.

Bei der Abwägung der eingegangenen behördlichen Stellungnahmen soll herausgefunden werden, welche Nutzung für dieses Areal möglich ist. Interessant für die Entscheidungsfindung der Räte waren vor allem die Auskünfte des Landratsamts bezüglich des Immissionsschutzrechts. Darin wird auf Gewerbebetriebe und große Gewerbegebietsflächen sowie auf das Heizkraftwerk der Obermain-Therme hingewiesen. Zudem wird aufgezeigt, dass dort Fußball-, Tennis-, Hunde- und Reitsportanlagen liegen. Darüber hinaus verlaufe an der südlichen Grenze des Planungsgebietes die Oberauer Straße, die zusammen mit dem Frankenring die Ortsumgehung bildet und zugleich eine der Hauptzufahrten der Obermain-Therme ist.

Die schalltechnischen Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass eine Lärmschutzwand oder ein Wall nicht ausreichen würden für eine Nutzung mit Ferienhäusern oder einem Wohnmobilstellplatz. Das Biomasse-Heizkraftwerk sowie der Straßenverkehr, aber auch die Geräusche auf den Sportplätzen schließen eine Bebauung aus, die vom Menschen mit Ruhebedarf genutzt wird. "Ein Schallschutzwall oder eine Schallschutzwand sind dort nicht realisierbar", fasste Michael Hess zusammen. Bürgermeister Jürgen Kohmann (CSU) fügte hinzu: "Was kann man überhaupt dort machen? Kleingärten, Sportaktivitäten und ein Indoor-Spielplatz sind möglich. Nicht möglich ist alles, was mit Wohnen zu tun hat."

Der Stadtrat billigte einstimmig den überarbeiteten Entwurf. Nächster Schritt ist die öffentliche Auslegung und somit die Bürgerbeteiligung. Generalsanierung.

Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren