Weismain
Schützenfest

Weismain zeigt wieder Flagge

Der Höhepunkt des Schützenfestes war wieder einmal der Festzug durch ein fahnengeschmücktes Städtchen.
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Umjubelter Fahneneinzug im Weismainer Festzelt Fotos: Roland Dietz
Umjubelter Fahneneinzug im Weismainer Festzelt Fotos: Roland Dietz
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Die Fahne der Schützengilde aus der Partnerstadt Bremen-Borgfeld und der Stadt Weismain hingen aus dem Rathaus. Die Fachwerkhäuser der historischen Altstadt waren geschmückt mit Hunderten von Fähnchen. Und trotz großer Hitze hatten sich viele Schaulustige in die schattigen Plätze von Gastwirtschaften und Cafés begeben, um auf das Spektakel zu warten.
Und sie sollten nicht enttäuscht werden. Nach den Böllerschüssen der Redwitzer Schützenetzten sich 23 Vereine und Gruppen zu einem bunten Festumzug in Bewegung. Es war einmal mehr der Höhepunkt der Weismainer Schützenfestes. Den Anfang bildeten Ehrenschützenmeister Otto Hildebrand, die stellvertretende Schützenmeisterin Karin Münchenbach und Ehrenschützenkönig Ferdinand Mohnkorn gefolgt von den Majestäten des Schützenhauses. Unter der Motto "Vergesst mir nur die Alten nicht" wurden im offenen Cabrio die Ehrenmitglieder der Weismainer Schützen zum Festplatz chauffiert.


Vier Kapellen geben den Takt an

Die vier Blaskapellen aus Modschiedel, Weismain, Isling und Altenkunstadt hatten ob der heißen Temperaturen ebenso wie alle Fahnenträger Schwerstarbeit zu verrichten, sorgten aber mit ihrer Marschmusik für den richtigen Takt. Sie waren dafür zuständig, dass die befreundeten Schützen aus Altenkunstadt, Burgkunstadt, Hollfeld, Redwitz, und Marktzeuln im Gleichschritt blieben. Stattliche Amtsketten der Schützenhonorationen waren wieder ein echter Hingucker.
Aber auch die sonstigen Teilnehmer boten viel fürs Auge. So waren in diesem Jahr die bunten Regenschirme der Damen der Kolpingfamilie für die Teilnehmerinnen selbst ein geeigneter Sonnenschutz. Eine bunte Schar großer und kleiner Sportler hatte der TV Weismain zu präsentieren. Ein Blickfang einmal mehr die Garten- und Blumenfreunde Weismain. Wie es sich geziemt waren auch Soldatenkameradschaft und Reservistenkameradschaft und der Sängerkranz mit großen Abordnungen im Gleichschritt dabei. Vom SCW Obermain zeigten sich die Jüngsten und die älteren Kicker in ihren Blau-Weißen Vereinsfarben. war. Auch der Skiclub und die Weismainer Feuerwehr waren wie immer beim Umzug dabei und erhielten immer wieder herzlichen Szenenapplaus des Publikums für ihre Präsentationen. Den Schlusspunkt des Umzuges setzten mit einer großen Abordnung die Weismainer Schützen selbst. Wie eingerahmt waren dabei die heimische Gau und Bezirksschützenkönigin Tina Lauterbach und der erstmals in Weismain vertretene Schützengauvorsitzende Klaus Jentsch. Schnell an die Ausschankstellen war erstes Gebot aller Teilnehmer nach diesem schweißtreibenden Umzug. Der Einzug der Fahnen wurde mit "Standing Ovations" der Zeltbesucher gefeiert. Schützengauvorsitzender Klaus Jentsch lobte den großartigen Festzug der Schützengesellschaft Weismain den es in dieser Form nicht mehr sehr oft so gäbe. Nach dem die Bayern- und Deutschlandhymne verklungen war, sorgten die Modschiedler Musiker für die Gäste im Zelt und im Biergarten für gelungene Unterhaltung.


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