Ebensfeld
Bauprojekt

Unterbrunn erhält ein Dorfgemeinschaftshaus

Ebensfelder Gemeinderat stimmte dem Abriss des bestehenden Feuerwehrgerätehauses und dem Neubau eines Gemeinschaftshauses in Unterbrunn zu.
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Das Feuerwehrhaus in Unterbrunn wird weggerissen. Auf dem Platz rechts daneben wird ab Herbst das neue Dorfgemeinschaftshaus mit Feuerwehrstellplatz entstehen.Matthias Einwag
Das Feuerwehrhaus in Unterbrunn wird weggerissen. Auf dem Platz rechts daneben wird ab Herbst das neue Dorfgemeinschaftshaus mit Feuerwehrstellplatz entstehen.Matthias Einwag
An der Stelle, an der jetzt noch das kleine Unterbrunner Feuerwehrhaus steht, wird das neue Dorfgemeinschaftshaus mit Feuerwehrstellplatz errichtet. Das beschlossen die Ebensfelder Gemeinderäte am Dienstagabend einstimmig. Nachdem die erste Kostenschätzung für das Gebäude nach den Worten von Bürgermeister Bernhard Storath (CSU) bei 425 000 Euro gelegen hat, geht das beauftragte Planungsbüro nun von 508 000 Euro aus. Zunächst, so der Bürgermeister, werde das bestehende Feuerwehrhaus in der Dorfmitte abgerissen. Auf dem bereits freigeräumten Areal hinter dem Feuerwehrhaus werde dann das neue Dorfgemeinschaftshaus errichtet. Bernhard Storath schätzt, dass im Herbst mit dem Bau begonnen werden kann.
Mehrheitlich stimmte das Gremium der Aufstellung eines Bebauungsplanes und Änderung des Flächennutzungsplanes zur Errichtung einer Photovoltaikanlage bei Draisdorf und Eggenbach zu. Beantragt worden war der Bau der Freiflächenanlage von der Staffelsteiner IBC Solar AG.
Eine Anfrage von Gemeinderat Otto Weidner (B90/Grüne) zur Parkplatzsituation an der neuen Kindertagesstätte in Ebensfeld beantwortete der Bürgermeister folgendermaßen: Ursprünglich seien acht Stellplätze an der Ecke Himmelreichstraße geplant gewesen. Nun biete sich an, im Bereich des Mehrgenerationenspielplatzes eine Fläche mit Aushub zu verfüllen, so dass in der Nähe zur Kita zwei weitere Stellplätze entstehen. Das Thema werde jedoch in der Juli-Sitzung noch einmal vom Gemeinderat behandelt.
Bezüglich der Kellbachgrundanbindung an die A 73 hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof die Berufung des Marktes Ebensfeld kostenpflichtig abgelehnt. Otto Weidner plädierte deshalb dafür, dass der Gemeinderat grundsätzlich eine Entscheidung trifft, wie die Kommune in dieser Sache weiter vorgeht. Geklärt werden sollte, dass die Gemeinde mit dem Staatlichen Bauamt eine Vereinbarung zur Ertüchtigung der Fahrbahndecke trifft, bevor sie die Baulast für die bisherige Staatsstraße 2187 zwischen Ebensfeld und Prächting übernehmen muss. Hierzu möchte Bürgermeister Storath ein Gesamtkonzept auf den Weg bringen, um die Interessen der Gemeinde zu wahren.
Einstimmig plädierten die Gemeinderäte dafür, eine Bedarfsermittlung für den Hort zu erstellen. Nachdem kürzlich die Erweiterung des Horts auf eine vierte Gruppe beschlossen worden war, kristallisierte sich bei einer Besprechung aller Beteiligten heraus, dass das nicht ausreiche, sagte der Bürgermeister. Voraussichtlich würden fünf bis sechs Hortgruppen benötigt. Die Bedarfsermittlung soll Basis für ein Gesamtkonzept sein. Gemeinsam mit dem Träger, dem Dekanat Michelau, sowie mit dem Landratsamt Lichtenfels sollen die Fördermöglichkeiten untersucht werden. Geprüft werden soll dabei analog auch die Situation der Kita-Plätze.

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