Schney
Ausbildung

Fünf Tipps für Azubis: So klappt's mit dem Start in den Berufsalltag

Zwei Ausbilder aus dem Landkreis Lichtenfels geben Tipps für Azubis, damit sie den Einstieg ins Berufsleben leichter meistern können.
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Ausbilder Christoph Warlitz (l) prüft mit dem zum Zerspanungsmechaniker auszubildenden Christian Frosch einen Flanschkrümmer beim Pumpenhersteller KSB AG in Halle (Saale). Symbolfoto: Jan Woitas, dpa
Ausbilder Christoph Warlitz (l) prüft mit dem zum Zerspanungsmechaniker auszubildenden Christian Frosch einen Flanschkrümmer beim Pumpenhersteller KSB AG in Halle (Saale). Symbolfoto: Jan Woitas, dpa
Für die neuen Auszubildenden sind die ersten Tage im Berufsleben oft schwer. Der Alltag ist ganz anders als in der Schule, sie treffen auf viele neue Menschen und Eindrücke, stehen in der Hierarchie erstmal am unteren Ende und müssen dazu noch das Handwerk erlernen. Die Ausbilder Reinhard Hühnlein und Reimund Meixner vom Siegfried Hofmann Werkzeugbau in Schney geben den Azubis ein paar Tipps mit auf den Weg, damit sie sich etwas schneller in die Arbeitswelt integrieren können. 1. Pünktlich sein
Das ist eine Tugend, auf die die Ausbilder nach wie vor Wert legen. Arbeitsbeginn ist in ihrem Betrieb um 7 Uhr. Am besten kommt man schon ein paar Minuten früher in die Firma. In den ersten beiden Lehrjahren ist an den Arbeitszeiten nichts zu machen. Erst im dritten gibt es Gleitzeit. Um eine halbe Stunde können die Azubis dann Arbeitsbeginn und -ende variieren.

2. Umgangsformen beherrschen
Der Umgang miteinander und mit den Vorgesetzten ist im Alltag sehr wichtig. Dabei gibt es auch einen gewissen Verhaltenskodex. Dazu gehört zum Beispiel, dass man die Kollegen mit "Guten Morgen" begrüßt oder ihnen am Mittag "Mahlzeit" wünscht. Früher sei das selbstverständlich gewesen, erklärt Hühnlein. "Manchen Leuten muss man das heute erst noch beibringen."
3. Den Mund aufmachen
Wenn der Ausbilder etwas erklärt, versteht man manches nicht auf Anhieb. Besser als einfach nur nicken und es später möglicherweise falsch machen, ist immer noch: Mund aufmachen und nachfragen.

4. Integrieren
Am wohlsten fühlt man sich immer, wenn man mit den Kollegen gut auskommt. Deshalb raten die Ausbilder dazu, sich in der Gruppe zu integrieren und sich nicht ins Abseits zu stellen.
5. Auf die körperliche Belastung einstellen
Ob Maurer, Mechatroniker oder Metzger - in vielen Berufen ist Körpereinsatz gefragt. "Es ist schon ein Unterschied zur Schule, eine ganz andere Belastung", sagt Meixner. Die Azubis müssen ihre Arbeit meist im Stehen verrichten. "Das schlaucht und ist das Härteste am Anfang", sagt er.
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