Ebensfeld
Aktion

Tiefe Einblicke in die Technik

Die Feuerwehr Ebensfeld hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen, der auf gute Resonanz stieß.
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Kommt hoffentlich selten zum Einsatz: Die Drehleiter der Ebensfelder Wehr wurde zur Demonstration bis zur maximalen Höhee von 30 Metern ausgefahren.Mario Deller
Kommt hoffentlich selten zum Einsatz: Die Drehleiter der Ebensfelder Wehr wurde zur Demonstration bis zur maximalen Höhee von 30 Metern ausgefahren.Mario Deller
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Vom Fünfjährigen, der vergnügt oder ehrgeizig einen "Brand" löschte, bis zum erwachsenen Technikbegeisterten kamen alle auf ihre Kosten beim Tag der offenen Tür, zu dem die Freiwillige Feuerwehr Ebensfeld am Samstag die Bevölkerung einlud.

"Ich finde es toll, dass die Ebensfelder Feuerwehr diesen Tag ausrichtet und somit den Bürgern ihre so ungemein wichtige Arbeit näherbringt", meinte Ebensfelds zweiter Bürgermeister Hauke Petersen bei der Begrüßung zusammen mit Kreisbrandrat Timm Vogler, Kreisbrandinspektor Siegfried Hammrich und den Vertretern der Wehr.

Dass trotz durchwachsenen Wetters der Veranstaltung eine doch relativ gute Resonanz vergönnt war, lag wohl begründet darin, dass diesem Tag der offenen Tür Premierencharakter innewohnte. Nachdem das neue Domizil der Ebensfelder Feuerwehr im Herbst des Vorjahres mit kirchlicher Segnung seiner Bestimmung übergeben wurde, hatten die Besucher nun die Möglichkeit, Gebäude und Technikausstattung desselben unter die Lupe zu nehmen.

"Wie funktioniert das eigentlich?" Diese Frage stellte sich mancher, als er sich im Gebäude umsah, in dem die Stützpunktwehr im "Tor zum Gottesgarten" beheimatet ist. Anschaulich und für Jung und Alt interessant gestalteten sich die Vorführungen. So zeigten sich die Besucher angetan von der modernen, allen Wehren im Gemeindegebiet dienlichen Schlauchpflegeanlage hinter der Fahrzeughalle, die Schläuche in kurzer Zeit reinigt, trocknet und auf Schadstellen überprüft. Eine ebenso wichtige Funktion nimmt die Atemschutzwerkstatt ein, die die Einsatzbereitschaft der Atemschutzmasken gewährleistet.

Auch wenn wir längst Mai haben, konnte man an diesem Nachmittag von Aprilwetter sprechen. Wenngleich die Feuerwehr geübt ist im Umgang mit dem nassen Element, zeigte man sich doch erleichtert, dass das Wetter doch einigermaßen hielt. So konnten auch die Vorführungen im Gelände rings um das Feuerwehrhaus stattfinden. Hier durfte das einst an die Ebensfelder Wehr übergebene Drehleiterfahrzeug DLK 23/12 natürlich nicht fehlen. Unter den Augen zahlreicher Interessierter wurde die Leiter bis zu ihrer maximalen Höhe von 30 Metern hochgefahren.

Dazu kam die Demonstration eines Fettbrandes durch Zweiten Kommandanten Alexander Zahner. Gute Dienste bei einem solchen Unglück in der Küche leisten beispielsweise Löschdecke oder Löschspray, erfuhren die Zuschauer. Und diese staunten nicht schlecht, als Zahner unter Einhaltung eines genügenden Sicherheitsabstandes die verheerenden Folge veranschaulichte, die diejenigen erwartet, welche meinen, einen Fettbrand mit Wasser löschen zu können. Das Gemisch konnte gar nicht anders, als explosionsartig zur meterhohen Stichflamme zu mutieren. Vielseitig gestaltete sich an diesem Nachmittag ferner das Rahmenprogramm für die kleinen Besucher von der Hüpfburg in Form eines Feuerwehrautos bis zum Bobbycar-Parcours.

Im Anschluss ließen viele den Tag ausklingen mit Klängen der "Stadelhofner", die in der nahen Pater-Lunkenbein-Sporthalle aufspielten.



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