Zeublitz am Main
Bürgerversammlung

Tempo 30 gilt auch auf der neuen Straße

Im Gemeindeteil Zeublitz wurde unter anderem die Ortsdurchfahrt neu geteert. Nach wie vor wird über die Sanierung der Grundschule kontrovers diskutiert.
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Auch nach dem Ausbau der Ortsdurchfahrt gilt in Zeublitz eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer. Foto: Dieter Radziej
Auch nach dem Ausbau der Ortsdurchfahrt gilt in Zeublitz eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer. Foto: Dieter Radziej
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Nachdem der Anschluss an die Kleinkläranlage erfolgt ist und die Ortsdurchfahrt noch vor dem Wintereinbruch ihre Asphaltdecke erhalten hat, wurden in den vergangenen Monaten wesentliche Vorhaben im Gemeindeteil Zeublitz abgeschlossen. Dies ging aus der Bürgerversammlung hervor, die im Dorfgemeinschaftshaus stattfand.

Neue Hortplätze werden gebraucht

In seiner Begrüßung ging Erster Bürgermeister Robert Hümmer, (CSU) auf die Gemeinderatstätigkeit ein und sprach einige wesentlichen Anliegen an. So müssen sich die Verantwortlichen der Gemeinde in absehbarer Zeit auch mit der Schaffung von weiteren Hortplätzen beschäftigen.

Hümmer sprach die Einwohnerentwicklung, die Steuereinnahmen, sowie die baulichen Tätigkeiten, die Ausweisung von neuen Gewerbeflächen an. Er erwähnte anschließend die kommunale Zusammenarbeit, wo es nach seiner Ansicht recht gut laufe, und leitete danach zum geplanten Lehrschwimmbecken über. Hier müssten jetzt die Förderanträge eingereicht werden, so Hümmer. Unabhängig davon nannte er die Zusage der DLRG, sich mit um den Badebetrieb zu kümmern, eine einmalige Chance, die zudem erhebliche Personalkosten spare.

Sanierung der Grundschule

Breiten Raum in den Ausführungen des Bürgermeisters nahm dann das Schulwesen ein, wo in unterschiedlichen Einrichtungen von Altenkunstadt insgesamt 485 Mädchen und Buben betreut werden. Er leitete anschließend zu einem, wie er sagte, derzeit heiß diskutiertem Thema, der Grundschulsanierung, über. Dieses Vorhaben, einschließlich der energetische Sanierungen des Gebäudekomplexes, sei mit 8 786 000 Euro veranschlagt, wobei die Gemeinde Altenkunstadt eine Förderung in Höhe von 5 004 000 Euro erhalte. Dieses Vorhaben wird auch von der Regierung von Oberfranken als wirtschaftliche Lösung angesehen, stellte Hümmer in diesem Zusammenhang deutlich fest. Die Generalsanierung wurde mittlerweile drei Mal vom Gemeinderat mehrheitlich, zuletzt in einer Sondersitzung vom 27. September beschlossen. Es zeuge nach schon von einem eigenartigen Demokratieverständnis, dass sich manche trotzdem nicht mit diesen Mehrheitsentscheidungen abfinden wollen. Bürgerbegehren und dergleichen seien durchaus legitim, nur frage er sich, so Hümmer, warum diese Möglichkeit nicht schon vor drei Jahren ergriffen worden sei. Ganz abgesehen davon sei ja die Grundschulsanierung schon seit mehr als einem Jahrzehnt Thema im Altenkunstadter Gemeinderat. Der Bürgermeister sprach am Ende seiner Ausführungen die örtlichen Maßnahmen von Zeublitz wie den Anschluss an die SBR-Kleinkläranlage und den Straßenausbau an.

Auch von Regierung befürwortet

Bei der anschließenden Diskussion wurde auch die Generalsanierung der Schule aufgegriffen. Gerlind Schmitt fragte,weshalb die Sanierung der Grundschule immer von Neuem in Frage gestellt würde, wenn sich Schulleitung, Lehrerkollegium und Elternbeirat dafür ausgesprochen hätten. Zweiter Bürgermeister Georg Deuerling ergänzte, dass die Regierung von Oberfranken dieses Vorhaben eingehend geprüft habe. Wenn auch von deren Seite eine Generalsanierung der Grundschule in Altenkunstadt als positiv und wirtschaftlich eingeschätzt wurde, dann sollte dem ganz einfach Glauben geschenkt werden.

Eingrünungen an der Kleinkläranlage

Zur Sprache kamen noch einige Arbeiten an Bordsteinen und Ausbesserungen an landwirtschaftlichen Wegen, die während der Bauphase in Zeublitz in Anspruch genommen wurden. Josef Schmitt regte an, im Umfeld der Kleinkläranlage, insbesondere bei deren Schaltkasten, einige Eingrünungen vorzunehmen, was der Bürgermeister zusagte. So schön die Ortsdurchfahrt von Zeublitz auch geworden sei, meinte eine Anwohnerin mit Blick auf den Durchgangsverkehr, die Geschwindigkeitsbegrenzung auf "30 Stundenkilometer" gelte nach wie vor und sollte eingehalten werden.

Zweiter Bürgermeister Georg Deuerling sprach noch den Land- und forstwirtschaftlichen Wege an, wo er empfahl, in absehbarer Zeit einmal die Oberfläche abzufräsen und zu stabilisieren.

Bürgermeister Hümmer das Bürgergespräch wies noch daraufhin, das am 28. November, von 14 Uhr bis 17.30 Uhr im Sitzungszimmer des Rathauses, Vertreter der Telekom Fragen zum "Highspeed-Netz" beantworten werden.



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