Dittersbrunn
Geselligkeit

Stimmung mit den "Hecht'n" und "Aufwind"

Zum Veitsbergfest wird am Sonntag, 5. August, auf den Ansberg eingeladen. Auf dem Hausberg der Dittersbrunner, Sträublingshofer und Ebensfelder wird mit buntem Programm ein kurzweiliges Veitsbergfest gefeiert.
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Schmuckstück auf dem Ansberg: die Vituskapelle. M. Drossel
Schmuckstück auf dem Ansberg: die Vituskapelle. M. Drossel
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Nein, zu Zeiten des Dichterfürsts Joseph Victor von Scheffel gab es sie noch nicht: die Veitsbergsfreilegung, die dem Wanderer vom Ansberg aus einen unnachahmlichen Blick auf den Gottesgarten am Obermain und weit darüber ermöglicht. Und doch beeindruckte Scheffel der "Heil‘ge Veit" so nachhaltig, dass er ihn in seine Liebeserklärung an die Gegend, an "Wohlauf die Luft", mit einarbeitete. Zum "Heil'gen Veit" rufen am Sonntag, 5. August, auch die Mitglieder des Stammtischs der Veitsbergfreunde, die auf dem Hausberg der Dittersbrunner, Sträublingshofer und Ebensfelder mit buntem Programm ein kurzweiliges Veitsbergfest feiern wollen.

Los geht es um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst mit dem Veitsbergfreund Monsignore Wolfgang Witzgall in einer der am Schönsten gelegenen Kapellen des Landkreises: in "Sankt Vitus". Heinrich Geßlein, Hans Jürgen Geßlein und Peter Bartosch, besser bekannt als "Graatzer Hecht`n Dreigesang", verleihen der Messe einen besonderen Rahmen. Sie tun das gemeinsam mit der Singgruppe "Aufwind".

Danach laden die "Veitsbergfreunde" zum zünftigen Frühschoppen ein. Die Gäste genießen auf den Garnituren im Schatten der weit ausladenden Bäume einen einzigartigen Panoramablick. Dass der Lindenkranz der größte geschlossene seiner Art in Europa ist, wissen die Einheimischen natürlich. Auch, dass für das leibliche Wohl den ganzen Tag über bestens gesorgt ist. Auf lautstarke Live-Musik wird im Naturidyll ganz bewusst verzichtet: Der optische Genuss des Fernblicks und ein paar nette Gespräche in wunderschöner Umgebung reichen völlig.

Abends, wenn im "Gottesgarten" die Sonne untergeht und "die Lande um den Main" in warme Farben taucht, wird es so richtig romantisch beim Veitsbergfest. Die Kapelle selbst steht den ganzen Tag über zur Besichtigung offen. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn das Kleinod auf dem Ansberg ist an vielen Tagen im Jahr verschlossen. Und die "Veitsbergfreunde" wären nicht die "Veitsbergfreunde", wenn sie den Erlös des Fests nicht wieder zum Wohle des Ansbergs investieren würden. Vor allem an der Kapelle gibt es immer etwas zu renovieren. Kurz: Es wird für einen guten Zweck gefeiert.


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