Lichtenfels
Immobilie

Stadt Lichtenfels kauft Gebäude für Archiv

Die Stadt Lichtenfels ist seit geraumer Zeit auf der Suche nach neuen Räumen für das Stadtarchiv. Nun ist sie fündig geworden.
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Diese Immobilie in der Judengasse 4 hat die Stadt Lichtenfels erworben, um weitere Räume für das Stadtarchiv zur Verfügung zu haben. Ein besonderer Vorteil ist die Nähe zu den Rathäusern. Foto: Matthias Einwag
Diese Immobilie in der Judengasse 4 hat die Stadt Lichtenfels erworben, um weitere Räume für das Stadtarchiv zur Verfügung zu haben. Ein besonderer Vorteil ist die Nähe zu den Rathäusern. Foto: Matthias Einwag
Die Außenstellen der Archivräume an den Standorten Marktplatz 10 und an der Herzog-Otto-Mittelschule stehen für das Stadtarchiv mittelfristig nicht mehr zur Verfügung. Deswegen ist die Stadt Lichtenfels bereits seit einiger Zeit auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten, auch weil die bisherigen für den Platzbedarf nicht mehr ausreichend sind. Auch für die Räume im Kindergarten Seubelsdorf, in dem ein Außendepot untergebracht ist, wurde anderweitiger Bedarf angemeldet. Daher wurde bereits in den Haushaltsplänen der letzten Jahre das Stadtarchiv in die mittelfristige Finanzplanung mit aufgenommen.

Im Zuge einer Anfrage des Landkreises Lichtenfels bei den Kommunen des Landkreises für eine Nachnutzung des Helmut-G.-Walther-Klinikums hat die Stadt auch dort für Archivräume Bedarf angemeldet. Da diese Möglichkeit voraussichtlich aber nicht zum Tragen kommt, musste sich die Stadt anderweitig umsehen.


In Rathausnähe fündig geworden

Fündig geworden ist die Stadt nun in der Judengasse, die in Nachbarschaft zur ehemaligen Synagoge und zu den Rathäusern liegt. Dort erwarb die Stadt Lichtenfels das aufgrund der Geschäftsaufgabe frei werdende Gebäude Judengasse 4 (ehemals Eisenhandlung Wenzel) mit dem dazugehörigen Grundstück.

Der Standort der Immobilie ist dabei ideal für die Arbeitsabläufe der Verwaltung, sind es doch kurze Wege von den Büroräumen der beiden Rathäuser, zumal der Innenhof des Rathauses II (Marktplatz 5) direkt an das erworbene Gebäude angrenzt. Hier besteht die Möglichkeit, einen Großteil des Archivs inklusive des Museumsdepots und der Nebenräume (Bearbeitungsraum, Quarantäneraum und andere) an einem Ort zentral unterzubringen.

Neben der Nutzung als Archiv kann die knapp 800 Quadtratmeter große Nutzfläche der Judengasse 4 zusätzlich auch zu einem kleineren Teil als Lager für die ehemalige Synagoge dienen.
Denn auch in der ehemaligen Synagoge fehlt es an Platz, beispielsweise für die Lagerung von Veranstaltungsequipment. Als nächster Schritt wird nun mit den Planungsarbeiten für den Umbau der Immobilie begonnen. red


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