Lichtenfels
Fußball-Landesliga

Zwölf Spiele bis zum Abschied

Alexander Grau geht in sein letztes Halbjahr als FCL-Trainer. Seine Abschiedstournee beginnt mit einer Verzögerung - die Partie beim SV Friesen fällt heute aus.
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Trainer Alexander Grau verabschiedet nach der Saison vom FC Lichtenfels, will aber bis dahin noch möglichst viele Punkte mit seinem Team holen.  Foto: Sportfoto Zink
Trainer Alexander Grau verabschiedet nach der Saison vom FC Lichtenfels, will aber bis dahin noch möglichst viele Punkte mit seinem Team holen. Foto: Sportfoto Zink

Die Winterpause in der Fußball-Landesliga Nordost ist vorbei - doch nicht für den FC Lichtenfels. Die Lichtenfelser sollten am Samstag eigentlich zum Derby beim Kreisnachbarn SV Friesen antreten. Die Partie wurde allerdings wegen Unbespielbarkeit des Platzes am Freitagnachmittag abgesagt. Wann die Begegnung nachgeholt wird, ist noch offen. Stattdessen bestreiten die Lichtenfelser am Samstag (15 Uhr) im Karl-Fleschutz-Stadion noch ein Testspiel gegen den Bezirksligisten TSV Ebensfeld

Das FCL-Trainer-Duo Alexander Grau und Christian Goller muss also seine Spieler noch eine weitere Woche im Training beschäftigen, bis es wieder um Punkte geht.

Am nächsten Samstag steht das Heimspiel gegen den Tabellen-16. TSV Kornburg auf dem Programm. Grau weiß: "Zu dieser Jahreszeit sind die Plätze nicht im besten Zustand. Deshalb müssen wir läuferisch auf der Höhe sein und kämpferisch dagegen halten."

Vorbereitung zufriedenstellend

Seit dem Trainingsstart vor etwas mehr als einem Monat feilten Grau und Goller weitgehend ungestört an der Form der Mannschaft. "Wir sind grundsätzlich zufrieden. Bei uns waren auch mal ein paar Spieler krank, aber wir sind ohne Langzeitverletzte durchgekommen. Wird sind gut vorbereitet, wenn es losgeht", sagte Grau in der vergangenen Woche.

Der Übungsleiter selbst geht in sein letztes Halbjahr in Diensten des FC Lichtenfels. Der langjährige Trainer hat sich dazu entschlossen, dem Verein nach dieser Saison zu verlassen. "Das ist jetzt mein sechstes Jahr als Trainer hier. Ich bin quasi ein Lichtenfelser Urgestein und seit der Jugend im Verein. Es ging stetig bergauf, aber nach sechs Jahren merkt man einfach, dass die Zeit endlich ist. Ich selbst kann meine Entscheidung an keinem wirklichen Grund festmachen. Es hat sich einfach das Gefühl eingeschlichen, dass für mich und auch für die Spieler ein Tapetenwechsel gut ist."

Zu seiner Zukunft könne er noch nichts sagen. "Aber wenn etwas Interessantes dabei ist, dann höre ich mir das an. So könnte ich wieder Neues kennenlernen und Erfahrungen sammeln", fügt Grau an. Erst einmal will er mit seinem Team aus den verbleibenden zwölf Spielen noch möglichst viele Siege feiern. Wann es los geht, bleibt abzuwarten.

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