Marktzeuln
Bezirksliga Oberfranken West

Unterleiterbach empfängt Tabellenführer Frohnlach

Die FSVler gehen selbstbewusst ins Heimspiel gegen den Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West.
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Der Unterleiterbacher Markus Barth (vorne) ist mit dem FSV gegen den Tabellenführer VfL Frohnlach nur Außenseiter. Foto: H. Weiß
Der Unterleiterbacher Markus Barth (vorne) ist mit dem FSV gegen den Tabellenführer VfL Frohnlach nur Außenseiter. Foto: H. Weiß

Mehr als die Hälfte der Mannschaften der Fußball-Bezirksliga West richtet nach der Winterpause ihren Blick in der Tabelle nach unten. Zwischen Rang 7 und dem ersten Abstiegsplatz liegen nur sieben Zähler. Eine schwere Aufgabe wartet auf den FSV Unterleiterbach, der sich im Heimspiel mit Spitzenreiter VfL Frohnlach misst. Ähnlich anspruchsvoll ist die Herausforderung für die SpVgg Ebing, die den Vierten SV Merkendorf empfangen. Der TSV Ebensfeld gastiert bei der DJK Bamberg II. Der TSV Marktzeuln tritt ebenfalls in der Fremde an, Gegner ist der TSV Meeder.

Sonntag, 14 Uhr

FSV Unterleiterbach (10.) -

VfL Frohnlach (1.)

FSV-Torwart Dietmar Schmuck war nach dem wichtigen 1:0 am vergangenen Wochenende im Nachholspiel bei Schlusslicht ASV Kleintettau sichtlich erleichtert. Er wusste aber auch, dass noch Luft nach oben ist. Dennoch kann der FSV selbstbewusst in das Duell mit dem VfL Frohnlach gehen. Dafür benötigen die Spieler von Trainer Tobias Eichhorn eine Leistungssteigerung Sie hoffen auf einen ähnlichen Tag, wie beim 4:1 im Hinspiel. Trotz Heimvorteil, sind die Frohnlacher sind der Favorit. Ein Vorteil für Unterleiterbach ist möglicherweise das bereits ausgetragene Nachholspiel. Trainer Eichhorn kann auf Mängel hinweisen und an Stellschrauben drehen. Für Frohnlach ist es dagegen das erste Pflichtspiel nach dem Winter. SpVgg Ebing (13.) -

SV Merkendorf (4.)

Das Unterfangen Klassenerhalt starten die Ebinger auf dem Abstiegs-Relegationsplatz nach einer langen und turbulenten Winterpause. Diese war durch die Trennung von Coach Thomas Mutors und dem Installieren einer Interimslösung bis zum Saisonende gekennzeichnet. Als Spielertrainer fungiert wieder Johannes Landgraf. Der 28-Jährige erhält bei der taktischen Ausrichtung Unterstützung von Sebastian Derra, der seinen Trainerschein gemacht hat. Die Vorbereitung war nicht optimal, motiviert sind die Ebinger dennoch. "Ich erwarte ein offenes Derby. Wir müssen erst mal defensiv gut absichern. Wir brauchen die Punkte, müssen dafür aber eine starke geschlossene Mannschaftsleistung abrufen", sagt Christoph Fuchs, Führungsspieler der Ebinger.

Mit dem SV Merkendorf kommt ein Gegner ins Seestadion, der die Hoffnung auf Platz 2 mit acht Punkten Rückstand noch nicht gänzlich aufgegeben hat. Gäste-Trainer Thomas Schmidt sieht dies aber defensiver: "Wenn wir in den nächsten beiden Spielen auf die 40 Punkte kommen, haben wir unser Saisonziel erreicht. Wir haben in der Vorbereitung noch nicht die Konstanz in unsere Leistungen gebracht. Gegen Ebing wird es mit neuem Trainer-Duo ein schwerer Gang, und sicher nicht annähernd so leicht wie im Hinspiel." Das Hinspiel endete mit 5:1 für Merkendorf. Dafür will sich die SpVgg revanchieren.

DJK Bamberg II (12.) -

TSV Ebensfeld (7.)

Obwohl die Ebensfelder den siebten Rang einnehmen, zählen sie mit 29 Punkten noch zu den abstiegsgefährdeten Mannschaften. Das Team von Trainer Oliver Kellner hat auf Gegner DJK Bamberg II nur vier Zähler Vorsprung. Mit noch zwei Nachholspielen in der Hinterhand ist die Bayernliga-Reserve aktuell punktgleich mit dem Relegationsplatz. Der Kunstrasenplatz in Wildensorg sollte ein Vorteil für die Heimelf sein, doch die Punktausbeute - 14 Punkte aus elf Spielen - belegt dies nicht. Der TSV hat dagegen auswärts auch noch keine Bäume ausgerissen. Nur zwei Siege stehen in der Fremde zu Buche. Immerhin gelang Ebensfeld im Hinspiel ein knapper 3:2-Erfolg. TSV Meeder (9.) -

TSV Marktzeuln (14.)

Acht Niederlagen in Serie kassierten die Zeulner vor dem Winter, bevor es gegen den TSV Mönchröden ein 1:1 gab. Danach aber ging es in die Winterpause. Marktzeuln startet in die restlichen neun Partien vom ersten Abstiegsplatz. Mit nur drei Zählern Rückstand auf das rettende Ufer ist der Abstand nicht allzu groß. Um mindestens auf Rang 12 zu klettern, braucht der TSV Punkte. Beim Gastspiel in Meeder soll die Sieglosserie enden.

Die Hausherren haben aber nichts zu verschenken, denn sie befinden sich mit sechs Zählern mehr auch noch im gefährdeten Bereich. In der laufenden Spielzeit war Meeder auswärts bisher erfolgreicher als vor den eigenen Fans. Mit einem Unentschieden, wie beim 1:1 im Hinspiel, könnten die Zeulner durchaus leben.

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