Lichtenfels
Turnen

TSL-Nachwuchs zweimal auf dem Podest

Der Lichtenfelser Nachwuchs rollte bei der bayerischen Meisterschaft das Feld von hinten auf. Rang 2 und 3 sprangen für die Talente heraus.
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Florian Müller war mit 100,55 Punkten bester Turner im A-/B-Jugendteam der TS Lichtenfels, die in Bayern den zweiten Platz belegte.  Foto: Peter Jakoubek
Florian Müller war mit 100,55 Punkten bester Turner im A-/B-Jugendteam der TS Lichtenfels, die in Bayern den zweiten Platz belegte. Foto: Peter Jakoubek
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Über einen Riesenerfolg durften sich die beiden Turnteams der TS Lichtenfels bei den bayerischen Endkämpfen der Gerätturner in Bad Tölz freuen. Beide Mannschaften standen am Ende auf dem Treppchen, die A/B-Jugend ohne Ersatzturner auf dem zweiten und die C-Jugend auf dem dritten Platz. Für die Turnabteilung der TSL ist dieser Erfolg ein weiterer Meilenstein, der für die intensive Aufbauarbeit der Trainer und Betreuer steht.

Spannung bei C-Jugendlichen

Bei den Zwölf- bis 14-Jährigen war es besonders spannend.Unter den zwölf über die Bezirksentscheide qualifizierten Teams lagen drei, darunter auch die TS Lichtenfels, nur 1,5 Zähler auseinander. Die Korbstädter Daniel Roppel, Alexander Rain, Elias Arin, Michael Weibert und Linus Schröder begannen am Pauschenpferd, was erfahrungsgemäß wenig Punkte bedeutet. Nach fehlerfreien Übungen gingen sie mit 58,65 an das nächste Gerät, die Ringe.

Dort lief es mit 60,00 Punkten etwas besser. Mit den 62,70 Zählern beim Sprung standen die Lichtenfelser zwischenzeitlich auf Rang 3 dicht gefolgt vom TV Fürth und dem TSV Unterföhring.

Am Barren reichte es nur zu 59,95 Punkten, so dass die Verfolger vorbeizogen.

An den beiden letzten Geräten, dem Reck und dem Bodenturnen, wusste das Team um Trainer Peter Jakoubek um seine Stärken und spielte diese auch voll aus. Die 61,75 Punkte am Reck wurden lediglich vom späteren Sieger, dem TV Hösbach, übertroffen. Daniel Roppel mit Tageshöchstnote von 17,40, Alexander Rain (15,40), Elias Arin (14,70) und Michael Weibert (14,25) sorgten für das Ergebnis.

Am Boden setzten die TSler noch eins drauf. Mit 67,20 Zählern, erturnt von Rain (17,75), Roppel (17,70), Arin (17,25) und Weibert (14,50), erreichten sie ihr bestes Geräteergebnis und schoben sich vom fünften auf den dritten Platz vor. Am Ende mit auf dem Treppchen stehen und einen Pokal entgegennehmen zu dürfen, bedeutete für die jungen TSL-Talente eine ganz besondere Ehre.

Zweikampf in der A-/B-Jugend

Mit dem beim Turnen kleinstmöglichen Abstand von 0,05 Punkten aus den Vorentscheidungen in den Bezirken startete die Lichtenfelser A-/B-Jugend ohne Ersatzturner mit dem TSV Starnberg am Boden. Vielleicht ein wenig hart durch einen der beiden aus Starnberg stammenden Kampfrichter bewertet, gerieten die TSler gleich mit 3,25 Punkten in Rückstand.

Bereits am Pauschenpferd holten Florian Müller (16,00), Martin Koch (15,75), Florian Göhring (15,70) und Sandro Hauptmann (15,50) über 1,5 Punkte auf. An den Ringen waren beide Teams nahezu ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Oberbayern.

Gute Leistungen am Sprungtisch von Florian Müller (17,50), Florian Göhring (16,50), Sandro Hauptmann (15,90) und Martin Koch (15,70) ließen die Korbstädter mit 0,4 Zählern in Führung gehen. Die anderen zehn Teams waren zu diesem Zeitpunkt bereits weit abgeschlagen.

Die Entscheidung um den Titel musste an den letzten beiden Geräten fallen. Am Barren machte sich einmal mehr das Fehlen eines Ersatzturners für eine Streichwertung in der TSL-Riege bemerkbar. Zudem legten die Starnberger mit schwierigeren Übungen den Grundstein ihres Sieges. Nach 65,15:64,45 lagen die Oberbayern vor dem abschließenden Reckturnen mit 0,3 Punkten in Führung. Die Option, mit einer enorm schwierigeren Übung von Florian Müller alles auf eine Karte zu setzen, wurde diskutiert, aber aus Sicherheitsgründen aufgrund des geringen Abstands verworfen. Am Ende zeigte sich, dass die Starnberger ebenso sicher ihr Programm abwickelten wie das TS-Team und ihre Führung noch leicht ausbauten. Für Lichtenfels punkteten Florian Göhring (16,30), Florian Müller (16,25), Sandro Hauptmann (14,75) und Martin Koch (14,25). Mit 385,50:383,40 Punkten musste sich die TSL am Ende mit Platz 2 begnügen. Angesichts der Tatsache, dass die folgenden Teams über 16 Punkte zurücklagen, könnte man es auch als "Kampf der Giganten um den Mannschaftstitel 2019" bezeichnen. peja C-JUGEND 1. TV Hösbach 394,750; 2. TSV Buttenwiesen 370,95; 3. TS Lichtenfels 370,25; 4. TV 1860 Fürth 369,55; 5. TSV Unterföhring 363,20; 6. TSV Friedberg 357,60; 7. USC München 357,40; 8. TSV Buttenwiesen II 354,95; 9. TG Veitshöchheim 351,40; 10. TV Heilsbronn 341,20; 11. TSV Vilsbiburg 333,95; 12. TSV Pitriching 295,150 A-/B-JUGEND 1. TSV Starnberg 385,50; 2. TS Lichtenfels 383,40; 3. TV Hösbach 367,30; 4. TV Fürth 366,05; 5. TSV Unterpfaffenhofen/Germering 361,50; 6. SV Lohof 360,50; 7. TSV Trostberg 348,90; 8. TSV Wertingen 346,85; 9. TV Hallstadt 346,05; 10. TG Röttenbach 343,00; 11. TSV Opfenbach 331,55; 12. TV Goldbach 82,15

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