Selb
Handball

TS Lichtenfels kommt gegen den Meister nicht durch

Der HSV Hochfranken II, bereits feststehender Meister der Bezirksliga, hat den Handballern der TS Lichtenfels klar die Grenzen aufgezeigt.
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Gänzlich unter Kontrolle hatte der Bezirksliga-Meister HSV Hochfranken II mit Lukas Kempf (Nr. 7) und Radek Najman (Nr. 8) die TS Lichtenfels um Maximilian Rödel (Mitte).  Foto: Heike Günther
Gänzlich unter Kontrolle hatte der Bezirksliga-Meister HSV Hochfranken II mit Lukas Kempf (Nr. 7) und Radek Najman (Nr. 8) die TS Lichtenfels um Maximilian Rödel (Mitte). Foto: Heike Günther
Der HSV Hochfranken II, bereits feststehender Meister der Bezirksliga, hat den Handballern der TS Lichtenfels klar die Grenzen aufgezeigt. Ihr letztes Auswärtsspiel der Saison beendeten die Lichtenfelser um Cornelius John und Philipp Rödel mit einer deutlichen 23:39 (12:19)-Niederlage.


Bezirksliga, Männer

HSV Hochfranken II -
TS Lichtenfels 39:23 (19:12)

"Hochfranken II steht zurecht auf dem ersten Tabellenplatz. Wir gratulieren dem HSV II zur Meisterschaft!", sagte der Lichtenfelser Spielertrainer Cornelius John nach dem Spiel anerkennend. Unzufrieden war das Spielertrainergespann John/Rödel mit der Leistung ihres Teams in Selb trotz der hohen Niederlage nicht: "In der ersten Hälfte können wir der Abwehr trotz der 19 Gegentore keinen Vorwurf machen. Jeder Spieler hat gekämpft. Aber die Hochfranken waren einfach cleverer", resümierte John. Weniger zufrieden war er dann mit der zweiten Hälfte.

Nachdem die Lichtenfelser dem Gastgeber zu Beginn durch Treffer von Philipp Rödel und Wolfgang Schulze gut Paroli geboten (5:4/7. Minute) hatten und auch den HSV-Kreisläufer Kempf im Griff hatten, stellte der Gastgeber seine Taktik um. Nun kam der HSV II über seinen Außenspieler Jan Becker und die Rückraumakteure Rick Zumpe und Radek Najmann zum Erfolg. Auf jede Umstellung seitens der Lichtenfelser hatte der Klassenprimus dann die perfekte Antwort parat. Auch eine doppelte Überzahl kam dem HSV II gelegen, um bis zum Wechsel mit dem 19:12 für klare Verhältnisse zu sorgen.

Die zweiten 30 Minuten hatten für die Gäste einen besseren Verlauf. Für die Lichtenfelser ergaben sich mehrere Möglichkeiten, auf drei bis vier Tore zu verkürzen. Doch meistens standen sie sich selbst im Weg. Leichtfertige Passfehler, Konter, die im Sande verliefen, unglückliche Zwei-Minuten-Strafen und immer wieder fehlende zwingende Abschlüsse und falsche Entscheidungen im Angriff kennzeichneten das Spiel der TSL.

In der 50. Minute, beim Stand von 20:30, forderte Cornelius John in einer Auszeit seine Männer auf, die Partie respektabel zu beenden. Doch es fehlte zunehmend an Moral und Kampfgeist im Lichtenfelser Team, das mit seiner schwachen Leistung in der Schlussphase froh sein konnte, nicht noch mehr Tore kassiert zu haben. "Man kann in Hochfranken II verlieren", so John nach dem Spiel. "Aber das Endergebnis fiel den Umständen entsprechend zu hoch aus."

HSV Hochfranken II:
Westphal (1) - Baumann (1), Becker (10), von Dorn (1), R. Zumpe (5), L. Kempf (7), Najmann (3), Forster (2), Ludwig (5), Fischer (3/1), Böhme (1), B. Zumpe.
TS Lichtenfels: Ottolinger, Renner - Ph. Rödel (1), M. Rödel (1), Brunner (1), Schulze (4), Ma. Macheleid, Will (1), Tremel (9), Mahler, Jon. Rießener, Söllner (1), Joris Rießner (1), Geuer (4).
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