Lichtenfels
Ringen

Thüringer kommen mit breiter Brust

Großkampftag beim AC Lichtenfels - vor dem Bundesliga-Duell mit dem RSV Rotation Greiz stehen die Jugend und die Reserve in der AC-Halle auf der Matte.
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ACL-Kapitän Christoph Meixner (links) hat die undankbare Aufgabe, durch die Verletzung des Polen Kamil Kosciolek in der Rückrunde im Schwergewicht antreten zu müssen.  Foto: Gunther Czepera
ACL-Kapitän Christoph Meixner (links) hat die undankbare Aufgabe, durch die Verletzung des Polen Kamil Kosciolek in der Rückrunde im Schwergewicht antreten zu müssen. Foto: Gunther Czepera

Volles Programm wird den Ringsportfans am morgigen Samstag in der Halle des AC Lichtenfels geboten. Drei Mannschaftskämpfe finden statt. Bereits um 16.15 Uhr starten die Nachwuchsringer in ihren letzten Rundenkampf gegen den RCA Bayreuth. In der Premierensaison haben die Jungs mit fünf Siegen bei vier Niederlagen eine positives Runde hingelegt und möchten ihre Bilanz noch um einen Sieg ausbauen.

Ab 17.30 Uhr bestreitet die Landesliga-Truppe um Mannschaftsführer Philipp Schütz ihren vorletzten Saisonkampf - ebenfalls gegen den RCA Bayreuth. Im Vorkampf setzte sich die Bundesliga-Reserve deutlich mit 41:12 durch. Ziel ist ein Heimsieg, auch um den notwendigen vierten Platz zu verteidigen, der auch nächstes Jahr zur Teilnahme an der Landesliga berechtigt. Aufgrund der neuen Ligenstruktur 2020 in Bayern steigen die Mannschaften auf den Plätzen 5 bis 8 in die Gruppenoberliga ab.

Stark besetzter RSV-Kader

Im Hauptkampf ab 19.30 Uhr empfangen die Bundesliga-Ringer den RSV Rotation Greiz. Die Thüringer bestreiten bisher eine super Saison und liegen mit 11:7 Punkten auf Platz 3. Der ACL hingegen steht nach wie vor punktlos am Tabellenende und will seinen Fans zum Adventsbeginn den ersten Sieg schenken. Doch das wird gegen die bärenstarken Thüringer um Cheftrainer Tino Hempel sehr schwierig.

Der Greizer Kader ist mit nahezu unbezwingbaren Ausländern bestückt. Unter anderem trägt Igor Besleaga (75 kg, Greco), der zweitbeste Punktesammler der Liga, das Trikot des RSV Rotation.

Bei den Lichtenfelser bewahrheitet sich derzeit der Spruch, dass man als Tabellenletzter kein Glück hat und dann auch noch Pech dazukommt. Aktuell müssen die Trainer Venelin Venkov und Ali Hadidi auf vier Langzeitverletzte verzichten. Am schwerwiegendsten dürfte der Ausfall von Neuzugang Kamil Kosciolek, der im Freistil-Schwergewicht eingesetzt werden sollte.

Der Pole hat sich Ende Oktober bei der U23-WM das Kreuzband gerissen und fällt damit für den Rest der Saison aus. "Wir werden trotzdem eine schlagkräftige Mannschaft auf die Matte bringen, die natürlich heiß auf die ersten Punkte ist", verspricht Trainer Venkov. Trotz der unterschiedlichen Tabellensituation verspricht die Begegnung doch einige Höhepunkte zu bieten.

After-Fight-Party

Feiern können die Fans - egal wie der Kampf endet - auf jeden hinterher. In der AC-Bar dürfte bei der After-Fight-Party die Post abgehen, oder man fachsimpelt über den Wettkampfabend.hsch

Nächster Heimkampf an Nikolaus

Das fränkische Derby zwischen dem AC Lichtenfels und dem SV Johannis Nürnberg ist vom Sonntag, 8. Dezember, auf Freitag, 6. Dezember, verlegt worden. Die ACL-Fans dürfen sich also am Nikolausabend ab 20.30 Uhr bereits auf den nächsten Heimkampf freuen. Wer dann die Rute von Knecht Ruprecht zu spüren bekommt, bleibt abzuwarten.

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