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Bad Staffelstein
Kegeln

Staffelsteiner lösen ihre Aufgabe in Lorsch gerade noch

In der Kegler-Bundesliga haben die Staffelsteiner dank ihrer Geschlossenheit mit 5:3 die Punkte aus Lorsch mitgenommen.
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Mathias Dirnberger ließ sich von der ungewohnten Kegelbahn in Lorsch nicht irritieren. Der Staffelsteiner Neuzugang gewann sein Duell gegen Jurek Osinski klar.  Foto: SKC
Mathias Dirnberger ließ sich von der ungewohnten Kegelbahn in Lorsch nicht irritieren. Der Staffelsteiner Neuzugang gewann sein Duell gegen Jurek Osinski klar. Foto: SKC

Die Gastgeber hatten dabei drei Ergebnisse unter 600 Kegel zu verkraften, was den Ausschlag für die Männer vom Obermain gab. Nach den ausgeglichenen Resultaten der sechs Duelle entschied die Gesamtholzzahl mit 3675:3595 für die Staffelsteiner.

Überraschung gab es bei den beiden oberfränkischen Konkurrenten. Die zu Hause als klarer Favorit geltenden Bamberger unterlagen dem SKK Raindorf mit 3:5. Auch hier waren teils magere Ergebnisse unter 600 Kegel die Ursache des Punktverlustes derVictoria. Einen echten Coup landete der TSV Breitengüßbach. Die sich im Höhenflug befindlichen Güßbacher besiegten den Meister Zerbst mit 5:3 (3859:3811).

Die Staffelsteiner kletterten dadurch auf Rang 2, punktgleich mit Spitzenreiter Zerbst (je 8:2 Punkte).

Hejhal in der Startformation

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In Lorsch startete wegen des Ausfalls von Marcus Gerdau diesmal Radek Hejhal mit Torsten Reiser für Staffelstein. Hejhal überzeugte mit 150, 158, 154 und 178, was in der Summe 640 Kegel bedeutete. Damit ließ er Stefan Wernz keine Chance. Der musste aufgrund der 160, 142, 151 und 136 (589) seinen Punkt an Hejhal abgeben.

Teamkapitän Torsten Reiser hatte mit Frank Gutschalk eine harte Nuss zu knacken. Nach dem klaren Gewinn des ersten Satzes mit 168:154 drehte der Gastgeber auf. Mit 164:153, 158:150 und zuletzt 146:142 wendete er das Blatt und glich für Lorsch aus.

Im zweiten Part löste Julian Hess seine Aufgabe mit Bravour. Seine 168:133 und 175:142 gegen Patrick Günther waren eine Augenweide. Danach ließ er etwas nach, gewann dennoch mit 144:126 die dritte Bahn. Durch den mit 135:144 verlorenen Satz kam er nicht über 622:545 hinaus. Trotzdem holte er für sein Team ein schönes Holz-Polster. Ein Duell auf Augenhöhe lieferte sich zunächst Mathias Dirnberger mit dem Lorscher Jurek Osinski. Bahn 1 endete unentschieden (je 159). Dieses hohe Niveau hielt der Nibelunger Osinski nicht. Dirnbergers weitere 160 gegen Osinkis 139 brachten die Wende. Auch die folgenden Satzpunkte gingen mit 142:137 und 144:141 an den Staffelsteiner, der 29 Holz aufs SKC-Konto buchte.

Trotz des hohen Rückstands versuchte das Lorscher Schlussduo noch alles. Holger Walter gewann sein erstes Duell gegen Miroslav Jelinek mit 154:137 Holz. Ebenso Jochen Steinhauer, der mit 175:140 den SKCler Alexander Stephan deklassierte.

Lorsch bläst zur Aufholjagd

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Gut, dass Jelinek seine zweite Bahn 153:131 gewann. Steinhauer verlor dagegen auch Satz 2 (147:159). Auf der dritten Bahn hielten die Gäste mit je 165 gut dagegen. Jelinek, mit 2:1 in Führung liegend, verlor Satz 4 mit 153:162 und aufgrund dessen auch den Mannschaftspunkt bei Satzgleichstand mit 608:611 Kegel. Gegen den Tagesbesten Steinhauer hatte der SKCler Stephan im letzten Durchgang keine Chance (135:153). Durch das 652:587 kamen die Lorscher zwar noch etwas heran, für die Wende reichte es aber nicht mehr. SKC

Die Statistik

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Nibelungen Lorsch - SKC Staffelstein 3:5 (11:13 Sätze, 3595:3675 Holz) Wernz - Hejhal 0:3 (589:640) Gutschalk - Reiser 3:1 (622:613) Günther - Hess 1:3 (545:622) Osinski - Dirnberger 0,5:3,5 (576:605) Walter - Jelinek 2:2 (611:608) Steinhauer - Stephan 3,5:0:5 (652 587)

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