Bad Staffelstein
Kegeln

Staffelsteiner lassen gegen Schwabsberg nichts anbrennen

Die Kegler des SKC Staffelstein haben am sechsten Bundesliga-Spieltag einen überlegenen 8:0-Sieg über den KC Schwabsberg eingefahren.
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Marcus Gerdau zauberte mit 681 Holz einen Bahnrekord auf die Anlage der TSG Bamberg.  Foto: sportpress
Marcus Gerdau zauberte mit 681 Holz einen Bahnrekord auf die Anlage der TSG Bamberg. Foto: sportpress

Das Team von der Ostalb wollte eigentlich die Hausherren etwas ärgern, was jedoch nur zu Beginn einigermaßen gelang. Als dann der Obermain-Express so richtig Fahrt aufnahm, kam es für die Schwabsberger ganz knüppeldick. Am Ende hatten sie lediglich vier Sätze gewonnen, was die Übermacht der SKCler verdeutlicht.

In den weiteren Spielen fertigte Raindorf die Lorscher mit 7:1 ab. Breitengüßbach zeigte in Amberg keine Schwäche und siegte mit 6,5:1,5. Im Spitzenspiel unterlag Victoria Bamberg dem Taellenführer Zerbst mit 1:7.

Stoklas glänzt mit 207 Kegeln

Zum Auftakt des über sechs Bahnen ausgetragenen Spiels kamen Mathias Dirnberger, Timo Hehl und Uros Stoklas zum Einsatz. Dirnberger dominierte sein Duell gegen Michael Schlosser. Der Staffelsteiner startete mit 155 und 156 (311) und hatte damit bereits 26 Überholz erzielt. Der dritte Satz ging zwar an seinen Gegner, doch am Ende stand ein 3:1 bei 595:569 Holz zu Buche.

Hehl verlor gegen den U18-Sprintweltmeister Tim Brachtel den ersten Durchgang mit 154:179 klar. Der SKCler rückte das Bild aber sofort wieder gerade. Hehl gab keinen Satz mehr ab und holte mit 634:595 ein deutliches Plus heraus.

Inzwischen hatte sich Stoklas aufgemacht, gegen Johannes Arnolf auch seinen Mannschaftspunkt beizusteuern. Auch wenn es auf seinen Paradebahnen 5 und 6 nicht wie gewohnt lief, so riss er die Zuschauer im dritten Satz in seinen Bann. Nach 120 in die Vollen räumte er 87 Kegel ab - der Totalisator blieb bei 207 Holz stehen - ein neuer Einzelbahnrekord. Mit 156 im vierten Satz setzte er die Tagesbestmarke auf 668 Kegel, wobei die Gäste inzwischen bereits mit 170 Holz zurücklagen.

Marcus Gerdau mit Bahnrekord

Das Staffelsteiner Schlusstrio Marcus Gerdau, Torsten Reiser und Boris Benedik ging hochmotiviert ans Werk. Auch wenn Reiser gegen Stephan Drexler immer wieder mit sich selbst und der Anlage haderte, lieferte er ein passables Spiel ab. Nach 304 auf den Startbahnen, der Gegner lag bereits 35 Kegel zurück, hielt sich der Kapitän zwar mit 144 etwas zurück, bevor er nochmals auftrumpfte und mit 172 (100/72) abschloss. 79 Holz hatte er damit auf die Habenseite seines Teams verbucht und den vierten Punkt geholt.

Benedik wollte dem gegen Daniel Beier nicht nachstehen. Der erste Satz ging zwar mit 149:157 an den Gast, doch danach ließ der Slowene im SKC-Dress nicht mehr locker und spielte mit 161, 160 und 162 konstant auf hohem Niveau und fertigte den Gast mit 3:1 bei 632:5696 ab.

Gerdau ließ derweil Stefan Zürn keine Chance. 189 auf der Startbahn schlossen sich nahtlos 179 an, so dass er zur "Halbzeit" mit 368 eine neue Bestleistung für Bahn 1 und 2 erzielt hatte. Obwohl Zürn versuchte dagegenzuhalten, lag er zu diesem Zeitpunkt bereits 70 Kegel zurück. Am Ende war es für Gerdau ein 4:0 nach Satzpunkten. Mit 681 Holz schraubte er den erst zwei Wochen alten Bahnrekord von Stoklas (674) deutlich in die Höhe. wul

Die Statistik

SKC Staffelstein - KC Schwabsberg 8:0 (20:6 Sätze, 3830:3457 Holz) Dirnberger - Schlosser 3:1 (595:569) Hehl - Brachtel 3:1 (634:595) Stoklas - Arnold 3:1 (668:563) Gerdau - Zürn 4:0 (681:593) Reiser - Drexler 4:0 (620:541) Benedik - Beier 3:1 (632:596)

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