Bad Staffelstein
Kegeln

Staffelstein vor hoher Hürde zum Bundesliga-Auftakt

Der SKC startet mit einem bärenstarken Team in die Bundesliga-Saison. Das Auftaktprogramm hat es aber in sich. Am Samstag ist der Vizemeister beim Dritten Raindorf zu Gast. Es folgt das Derby gegen Bamberg und das Auswärtsspiel in Zerbst.
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Mit diesem Team startet der SKC Staffelstein in die Bundesliga-Saison (stehend, von links): Florian Bischoff, Marcus Gerdau, Torsten Reiser, Julian Hess; (kniend, v. l.) Boris Benedikt, Uros Stocklas, Timo Hehl und Mathias Dirnberger. Foto: sportpress
Mit diesem Team startet der SKC Staffelstein in die Bundesliga-Saison (stehend, von links): Florian Bischoff, Marcus Gerdau, Torsten Reiser, Julian Hess; (kniend, v. l.) Boris Benedikt, Uros Stocklas, Timo Hehl und Mathias Dirnberger. Foto: sportpress

Am Wochenende starten die Kegler des SKC Staffelstein in die Bundesliga-Saison. Nach dem Umzug von der Staffelberg-Kegelanlage zur TSG Bamberg wurde das Augenmerk darauf gerichtet, die Spieler mit den neuen Bahnen vertraut zu machen.

Drei Neue im Team

Zudem wurden die Neuzugänge, die beiden slowenischen Weltklassekegler Boris Benedik und Uros Stoklas sowie Timo Hehl, ins Team integriert, was hervorragend gelang. So gab es Trainingslager und diverse Einheiten, wobei die Verantwortlichen des SKC mit dem Leistungsstand der Sportler zufrieden waren. Gleichzeitig bedeutete das aber auch, dass in der Saisonvorbereitung auf Vergleichsspiele verzichtet werden musste.

Knüppeldickes Auftaktprogramm

Trotzdem starten die Staffelsteiner zuversichtlich in die neue Spielzeit, die gleich ein knüppeldickes Auftaktprogramm für die SKCler bereithält.

Am Samstag (14 Uhr) ist das Team um Kapitän Torsten Reiser beim Vorjahresdritten Raindorf gefordert. In einer Woche kommt es im ersten "Heimspiel" gleich zum Lokalschlager gegen Victoria Bamberg, ehe die Staffelsteiner als Vizemeister zum Serienmeister Zerbst fahren.

Will das Team in die Phalanx der Mitteldeutschen einbrechen, dürfen sich Reiser & Co. am Samstag keinen Ausrutscher erlauben. "Klar ist der Heimvorteil weg. Schließlich fuhren die meisten Bundesliga-Teams nur ungern nach Staffelstein, um auf den Bahnen dort zu spielen", sagt Reiser. Dennoch weiß der Kapitän, dass er in einem bärenstarken Team spielt, hält den Ball aber flach. "Wir haben nicht den Titel als Ziel ausgegeben, wollen aber Zerbst - wie im Vorjahr - richtig ärgern", sagt er, gibt aber zu, dass die Meisterschaft schon die Krönung wäre.

Slowenen auf Weltklasseniveau

"Unsere drei Neuen sind absolute Glücksgriffe. Alle im Team haben eine Wettkampfhärte und wissen, wie der Hase läuft. Boris und Uros kegeln seit Jahrzehnten auf Weltklasseniveau und passen auch charakterlich hervorragend ins Team", sagt Reiser.

Uros Stoklas, der vom kroatischen Klub aus Zapresic zum SKC gewechselt ist, hat ein großes Ziel: "Wir wollen in Zerbst gewinnen." Wie das geht, weiß der Slowene, denn im Vorjahr hat er dies mit Zapresic in der Champions-League bereits geschafft.

Sein Teamkollege Matthias Dirnberger freut sich schon auf die neue Spielzeit. "Wir haben ein eindrucksvolles Team und bei der TSG Bamberg eine tolle Bahn." Dirnberger spielt in der zweiten Saison für Staffelstein, trainiert regelmäßig auf unterschiedlichen Bahnen und kommt mit der Anlage am Bamberger Hainwehr sehr gut zurecht. "Der Titel ist mit dieser Mannschaft möglich", sagt der 39-jährige Nationalspieler.

Nach vier Spielen weiß man mehr

Der Macher des SKC, Hans-Karl Brütting, traut sich eine Saisonprognose erst nach dem vierten Spieltag zu. "Dann kann man etwas sagen."

Bis es so weit ist, richtet sich der Fokus auf das erste Match, das richtungsweisend sein kann. Die Oberpfälzer haben mit Altmeister Christian Schreiner, Milan Svoboda, Daniel Schmid und Neuzugang Manuel Lallinger hochkarätige Spieler in ihren Reihen - hinzu kommt die nicht einfach zu spielende Kunststoffanlage. Das Team um Kapitän Torsten Reiser hat jedoch ein klares Saisonziel vor Augen und hofft, diese hohe Hürde erfolgreich zu meistern.wull/us

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