Burgkunstadt
Handball

SGKunstadt-Weidhausen unterliegt im Kellerduell

Ein harter Abstiegskampf entwickelte sich zwischen der SG Kunstadt-Weidhausen und den Handballdamen des TV Helmbrechts.
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Ein ständiger Aktivposten der SG Kunstadt/Weidhausen war Kreisspielerin Lina Pühlhorn. Doch auch ihr vorbildlicher Einsatz konnte die 14:21 (7:8)-Heimniederlage gegen Helmbrechts nicht verhindern.  mts
Ein ständiger Aktivposten der SG Kunstadt/Weidhausen war Kreisspielerin Lina Pühlhorn. Doch auch ihr vorbildlicher Einsatz konnte die 14:21 (7:8)-Heimniederlage gegen Helmbrechts nicht verhindern. mts
Abstiegskampf pur gab es am Sonntagnachmittag in der Burgkunstadter Obermainhalle zu bestaunen - und das obwohl der Gastgeber von der SG Kunstadt-Weidhausen bereits seit Wochen als Landesliga-Absteiger feststeht. Doch es kam viel Spannung auf, weil zum einen der Gast vom TV Helmbrechts dem Abstieg noch entkommen möchte, zum anderen weil sich die SGK würdevoll aus der Liga verabschieden will. Die SGK ging mit einem knappen 7:8-Rückstand in die Halbzeitpause, unterlag dann aber deutlich mit 14:21.


Landesliga Nord, Frauen

SG Kunstadt-Weidhausen -
TV Helmbrechts 14:21 (7:8)

In den vergangenen Wochen erlebten die Kunstadterinnen einen Aufwärtstrend. Davon motiviert begannen sie auch das Spiel, vor allem die gut aufgelegte Sophie Schnack machte Druck. Insgesamt gab es in der ersten Hälfte auf beiden Seiten viele leichte Fehler und unkonzentrierte Abschlüsse zu sehen. Doch die Heimmannschaft ließ sich dadurch zunächst nicht irritierten und nach dem Treffer von Franziska Röschlein zur 7:4-Führung (20. Minute ) sahen sich die Gäste bereits an der Seite der SGK die Liga verlassen.

Doch dann stellte sich der TVH immer besser auf die 5:1-Abwehr der Heimmannschaft ein. Zudem erhöhte sich die Fehlerquote der Gastgeberinnen, die selbst vom Siebenmeterpunkt nicht mehr trafen, während Helmbrechts Katrin Reif hier den 7:8-Pausenstand erzielte.

In Abschnitt 2 knackte der TVH die Kunstadterinnen dann über das eigene Flügelspiel. Hier bewies vor allem Katharina Schlegel Durchsetzungsvermögen und Treffsicherheit. Das Gahn-Team versuchte zwar über die schnelle Mitte Tempo aufzunehmen, verlor aber aufgrund leichter technischer Fehler immer öfter den Ball, was eine nun deutlich selbstbewusstere Gästemannschaft bis zum Schlusspfiff konsequent bestrafte. mts
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