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Handball

SG Kunstadt-Weidhausen braucht jeden Punkt

Kunstadt-Weidhausen muss sich beim Tabellenfünften TS Herzogenaurach II auf geharzte Bälle einstellen.
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Im Heimspiel gegen die TS Herzogenaurach II erzielte Marie Berghold zwei Tore. Am Sonntag will sie mit ihrem Team den Hinspielerfolg wiederholen.  Foto: Matthias Schneider
Im Heimspiel gegen die TS Herzogenaurach II erzielte Marie Berghold zwei Tore. Am Sonntag will sie mit ihrem Team den Hinspielerfolg wiederholen. Foto: Matthias Schneider

Christine Gahn, Trainerin der Landesliga-Handballerinnen der SG Kunstadt-Weidhausen, lässt sich derzeit nicht aus der Ruhe bringen. Zwar steht ihre Mannschaft derzeit auf dem elften Tabellenplatz und somit auf einem Abstiegsrang, doch noch stehen genügend Spiele auf dem Programm, um in der Tabelle noch nach oben zu klettern. Obwohl die dabei entscheidenden Spiele in eigener Halle stattfinden werden, tun die Frauen vom Obermain sicher gut daran, auch auswärts zu punkten. Allerdings wird dies am Sonntag (14.30 Uhr, Sporthalle Gymnasium) bei der heimstarken TS Herzogenaurach II nicht einfach.

Landesliga Nord, Frauen

TS Herzogenaurach II - SG Kunstadt-Weidhausen

Gerade in ihrer Gymnasiumshalle ist der derzeitige Tabellenfünfte nur schwer zu schlagen. Grund hierfür ist die "Lizenz zum Harzen", die den heimischen Handballerinnen nicht entgegenkommt, da der Klebstoff für den Ball in der Mainfeld- und Obermainhalle nicht erlaubt ist. "Hier liegt sicherlich ein Nachteil für meine Mannschaft, aber wir haben im Hinspiel bewiesen, dass wir Herzogenaurach schlagen können", gibt sich Gahn im Vorfeld der Partie selbstbewusst.

Im Heimspiel hatten die SGlerinnen die TSH-Drittliga-Reserve mit 28:20 im Griff. Seitdem hat sich in Herzogenaurach aber einiges getan. Trainer Udo Hermannstädter hatte bereits in der Vorrunde sein Amt zur Verfügung gestellt. Seit wenigen Wochen wird dieser Posten nun von Elmar Ehrich besetzt.

Der Neue hatte mit den beiden Erfolgen gegen Rimpar und Wendelstein frischen Wind ins Team gebracht. Die klare 19:27-Niederlage in Pleichach stoppte diesen Aufwärtstrend zwar zuletzt, doch da hatte Ehrich aufgrund einer Grippewelle nur einen begrenzten Kader zur Verfügung.

Gegen Kunstadt-Weidhausen will der Tabellenfünfte sein positives Punktekonto (19:17) verteidigen. Ein wenig Erholung hatten aber auch die SG-Frauen nötig, nachdem sie am vergangenen Spieltag gegen den 1. FC Nürnberg leichtfertig einen Punkt hergeschenkt hatten. Weniger hilfreich war da sicher, dass die Gahn-Mannschaft wegen einer Hallensperrung nicht trainieren konnten.

Gegen Nürnberg merkte man dem Team vor allem die mangelnde Abstimmung an, die auch aus dem Fehlen von Spielmacherin Marion Held resultierte. Sie wird auch in Herzogenaurach noch nicht zur Verfügung stehen. "Bis auf Marion werden wir wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen und somit auch am Sonntag bestehen können", ist Gahn optimistisch.

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