Burgkunstadt
Handball

SG-Frauen beim Team der Stunde

Die SG Kunstadt-Weidhausen wollen sich bei der zuletzt sehr erfolgreichen HSG Pleichach nicht aus der Ruhe bringen lassen.
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Nervenstärke vor dem gegnerischen Tor wird bei den Spielerinnen um Lena Bauer von der SG Kunstadt-Weidhausen gefragt sein, wenn sie am Sonntag bei der zuletzt bärenstarken HSG Pleichach antreten.  Foto: Schneider
Nervenstärke vor dem gegnerischen Tor wird bei den Spielerinnen um Lena Bauer von der SG Kunstadt-Weidhausen gefragt sein, wenn sie am Sonntag bei der zuletzt bärenstarken HSG Pleichach antreten. Foto: Schneider

"Einmal kurz schütteln, Mund abwischen und weiter geht's." So sollte die Reaktion der Landesliga-Handballerinnen der SG Kunstadt-Weidhausen auf die wenig überzeugende Leistung aus der Vorwoche gegen die HSG Mainfranken ausfallen, wenn der Liga-Neuling um SG-Trainerin Christine Gahn am Sonntag (16.30 Uhr) in der Bergtheimer Willi-Sauer-Halle auf die HSG Pleichach trifft.

Im einzigen Ligaduell des Wochenendes wollen Held & Co. beim Tabellenachten nach zuletzt zwei Niederlagen wieder in die Spur finden.

Dabei besteht für die Handballerinnen vom Obermain keinerlei Anlass, in Panik zu geraten. Die beiden letzten Spiele hatte man immerhin gegen die beiden besten Teams der Liga bestritten und nur äußerst knapp und unglücklich verloren.

HSG mit drei Siegen in Serie

Gegen die HSG Pleichach gehen die Handballerinnen vom Obermain ebenfalls als Außenseiter in die Partie. Denn während bei der SG zuletzt Punkte Mangelware blieben, erspielte sich das Team von HSG-Trainer Jochen Bauer den Respekt der Liga. Immerhin gewannen die Unterfranken ihre letzten drei Partien und schlugen dabei auch die HSG Mainfranken in deren Halle.

Seitdem herrscht in Pleichach Aufbruchstimmung. Angeführt von der starken Torfrau Sade Kaingu und den offensivstarken Anne-Lena Früh und Christiane Fuchs hat die HSG in den letzten Partien vor allem Nervenstärke beweisen, weil sie die Siege erst in den Schlusssekunden einfuhr. In dieser Hinsicht hat SG-Trainerin Christine Gahn sicherlich am meisten Aufbauarbeit zu leisten, denn am vergangenen Sonntag scheiterten ihre Spielerinnen zwar auch an der physisch starken Gästeabwehr, vor allem aber an den eigenen Nerven. Deshalb wird es wichtig sein, dass sich die SG am Sonntag auf ihre eigenen Stärken besinnt und vor allem Ruhe bewahrt. Auswärts hängen die Trauben immer etwas höher, was aus Sicht der SG aber eher hilfreich ist, da sich die Frauen um Fabienne Seufert in der Außenseiterrolle immer noch am wohlsten fühlen. Gerade deshalb dürfen die Fans der SG am Sonntag zuversichtlich nach Bergtheim blicken.

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