Lichtenfels
Fußball-Landesliga Nordost

Rassiges Spiel, aber keine Tore in Lichtenfels

Der FC Lichtenfels und der SV Memmelsdorf trennen sich 0:0.
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Kein Foul: Der Memmelsdorfer Daniel Krüger (rechts) kann den Ball noch spielen, bevor der Lichtenfelser Niklas Lulei über ihn fällt.  Foto: Gunther Czepera
Kein Foul: Der Memmelsdorfer Daniel Krüger (rechts) kann den Ball noch spielen, bevor der Lichtenfelser Niklas Lulei über ihn fällt. Foto: Gunther Czepera
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In der Fußball-Landesliga Nordosot hat der TSV Neudrossenfeld (4:0-Sieger über die SG Quelle Fürth) die Tabellenführung nach dem 20. Spieltag übernommen. Die Neudrossenfelder profitierten vom 1:1 des FC Eintracht Bamberg gegen Herzogenaurach, wodurch die Bamberger auf Rang 2 abrutschten. Der FC Lichtenfels liegt als bestes Team hinter dem Führungsquartett auf dem fünften Platz. Die 230 Zuschauer im Karl-Fleschutz-Stadion bekamen an einem trüben Novembernachmittag keine Tore kredenzt, sahen aber vor allem im ersten Durchgang ein schnelles, intensiv geführtes Nachbarschaftsduell.

Memmelsdorfer zunächst bissiger

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Die Memmelsdorfer fanden zunächst besser in die Partie und vor allem bissiger in die Zweikämpfe. Sie liefen die Lichtenfelser sehr früh an und hatten die erste klare Torchance bereits nach vier Minuten. Dominik Sperlein setzte sich am rechten Flügel durch, flankte nach innen, doch Dominik Römer köpfte frei stehend über den Kasten. Die Hausherren arbeiteten sich im Anschluss mehr und mehr ins Spiel. Das Geschehen war nun gleichverteilt und wogte hin und her.

Nach gut 20 Minuten die erste richtig dicke Chance für den FCL zur Führung: Nach einer Ecke schafften es Lukasz Jankowiak und Maximilian Pfadenhauer jedoch nicht, das Leder aus kurzer Distanz über die Linie zu drücken. Memmelsdorf blieb aber stets gefährlich. Nahezu jede Offensivaktion lief über ihren Torjäger Sperlein. Dieser zwang nach 30 Minuten Christoph Kraus zu einer Parade. Der Lichtenfelser Schlussmann lenkte den Linksschuss gerade noch zur Ecke. Die letzten zehn Minuten vor der Pause gehörten dann aber klar der Heimelf. Vor allem Jankowiak suchte immer wieder den Abschluss, hatte aber zu wenig Zielwasser getrunken. Die größte Chance zum 1:0 hatte Niklas Lulei, doch sein wuchtiger Kopfball wurde erneut auf der Torlinie geklärt.

Tempo nach der Pause nicht mehr so hoch

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Nach dem Seitenwechsel ließen es beide Teams etwas ruhiger angehen. Das hohe Tempo der ersten 45 Minuten hatte wohl viel Kraft gekostet. Nach etwa einer Stunde ergaben sich dann die beiden besten Einschusschancen des zweiten Durchgangs. Zunächst zog Sperlein mit rechts wuchtig ab, verfehlte aber knapp sein das FCL-Tor. Auf der Gegenseite war es wieder einmal Lulei, der nach einem Freistoß am höchsten stieg, seinen Kopfball jedoch zu hoch ansetzte. Im weiteren Verlauf der Partie bemühten sich beide Teams um den womöglich entscheidenden Treffer, doch die jeweiligen Abwehrreihen ließen nichts Zwingendes mehr zu. Der SVM hatte zwar mehr Ballbesitz und spielte teilweise einen sehr gepflegten Ball, doch im letzten Drittel fehlte die Genauigkeit. Zudem hemmten immer wieder leichte Fehler im Aufbauspiel und viele Unterbrechungen des sehr kleinlich pfeifenden Referees den Spielfluss.

So blieb es bis zum Ende beim torlosen, leistungsgerechten Remis. Der FC Lichtenfels blieb damit im vierten Spiel in Folge ohne Gegentor, der SV Memmelsdorf verbuchte zuletzt drei Niederlagen zumindest ein Pünktchen auf der Habenseite.

Die Statistik

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FC Lichtenfels: Kraus -L. Dietz, N. Lulei, M. Hellmuth, Mohr, Scholz, Geldner (90. F. Goller), Mex (82. Wige), Pfadenhauer, Wagner (70. Zollnhofer), L. Jankowiak / SV Memmelsdorf: Schuberth - Schneider, Nikiforow, Schäfer, Hörnes, Römer (77. Kane), Sperlein, Lloveras, Wernsdorfer, Krüger, Saal (83. Ogunjimi) / SR: Florian Sellmer (Alzenau) / Zuschauer: 230

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