Burgkunstadt
Handball

Nur noch Endspiele für die HG Kunstadt

Nach dem Abrutschen auf einen Abstiegsplatz ist für die HG Kunstadt ein Sieg gegen Schlusslicht HSV Hochfranken Pflicht.
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Die Landesliga-Herren der HG Kunstadt wollen ihre Niederlagenserie stoppen und wieder jubeln - dazu müssen sie am Sonntag allerdings Angstgegner HSV Hochfranken bezwingen.  Foto: Matthias Schneider
Die Landesliga-Herren der HG Kunstadt wollen ihre Niederlagenserie stoppen und wieder jubeln - dazu müssen sie am Sonntag allerdings Angstgegner HSV Hochfranken bezwingen. Foto: Matthias Schneider

Zwei Wochen hatten die Herren der HG Kunstadt Zeit, um sich von den drei knappen Niederlagen in Serie und dem damit verbundenen Abrutschen auf einen Abstiegsplatz der Landesliga Nord zu erholen. Die Vorgabe für den Rest der Saison ist klar: Für die Andersson-Truppe ist jede der acht verbleibenden Partien ein Endspiel um den Klassenerhalt.

Doch vor allem den nächsten drei Aufgaben gegen die Teams, die hinter der HGK platziert sind, kommt eine besondere Bedeutung zu. Die Kunstadter (11.) planen eine Siegesserie, die mit einem Erfolg gegen Schlusslicht HSV Hochfranken (Sonntag, 16 Uhr) beginnen soll. Spielort ist die Kordigasthalle in Altenkunstadt.

Der Gegner aus Selb und Rehau liegt mit drei Siegen in 18 Partien auf dem letzten Platz und damit acht Punkte hinter der HG Kunstadt. Mit einem Sieg hält die Kunstadter Mannschaft von Spielertrainer Johan Andersson einen direkten Rivalen dauerhaft auf Distanz. Die gleiche Ausgangssituation steht an den folgenden beiden Spieltagen an: Dann heißen die HGK-Gegner HC Sulzbach-Rosenberg (12. Platz/16. März) und TV Helmbrechts (13./24. März). Sechs Punkte aus diesen Partien würden die Ausgangslage der Kunstadter im Abstiegskampf klar verbessern. Doch Selbstläufer werden die Spiele nicht, auch nicht gegen das Schlusslicht aus Hochfranken.

Klare Niederlage im Hinspiel

Schließlich ist der HSV seit Jahren ein Angstgegner der HGK und war in den Aufeinandertreffen stets taktisch sehr gut eingestellt. So auch im Hinspiel, das die Spielgemeinschaft aus Hochfranken klar mit 37:29 gewann. Gerade die schnellen HSV-Offensivkräfte bekamen die Kunstadter nie in den Griff.

Und nun ist für den HSV zudem ein Sieg im Oberfrankenderby Pflicht. Bei einer Niederlage wäre der Klassenerhalt wohl nicht mehr realisierbar. Und das Team aus Hochfranken ist ein Spezialist für prekäre Situationen: In der Vorsaison punktete es im letzten Saisondrittel eifrig und erreichte noch den Relegationsplatz.

Allerdings verfolgt die Hochfranken dieses Mal das Verletzungspech. Mit Phillip Mocker fällt ein wichtiger Offensivspieler für den Rest der Saison aus, zuletzt verletzte sich auch Stefan Stöckert. Wesentlich besser ist die Personallage bei den Kunstadtern. "Endlich geht es los und wir haben mit Ausnahme von Fabian Brungs diesmal auch alle Spieler an Bord", sagt Trainer Andersson.

Titel ist für HGK-Reserve greifbar

Eine vorzeitige Meisterschaftsfeier ist am Samstag für die zweite Herren-Mannschaft der HG Kunstadt in der Bezirksklasse West möglich. Voraussetzung dafür ist ein Auswärtssieg bei Verfolger SG BadRodach/Großwalbur II. Die Wünschig-Truppe will auch in ihrem zwölften Saisonspiel ohne Niederlage bleiben. Spielbeginn ist um 18.45 Uhr.

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