Lichtenfels
Fußball

Niederlage des FC Lichtenfels ist nach 51 Minuten besiegelt

Der 1. FC Lichtenfels läuft beim SC Feucht vergeblich einem frühen Rückstand hinterher und verliert mit 0:3.
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In den kampfbetonten Mittelfeldduellen waren die Lichtenfelser um Niklas Lulei (rechts) dem SC Feucht ebenbürtig, doch in der Offensive waren die Feuchter wesentlich effektiver.  Foto: fussballn.de / Strauch
In den kampfbetonten Mittelfeldduellen waren die Lichtenfelser um Niklas Lulei (rechts) dem SC Feucht ebenbürtig, doch in der Offensive waren die Feuchter wesentlich effektiver. Foto: fussballn.de / Strauch

Der 1. FC Lichtenfels hat die Überraschung verpasst und beim Titelfavoriten der Landesliga Nordost die erwartete Niederlage hinnehmen müssen. Die Partie beim SC Feucht war nach frühen Treffern in der ersten sowie der zweiten Halbzeit bereits in der 51. Minute entschieden. Feucht setzte sich souverän mit 3:0 (2:0) durch.

Beide Mannschaften mussten auf ihre Torjäger verzichten. Auf Seiten der Hausherren fehlte Szymon Pasko rotgesperrt, während sich beim FCL Maximilian Pfadenhauer verletzt abgemeldet hatte. Feucht steckte den Ausfall deutlich besser weg. In der dritten Minute trat Standardspezialist Yasar Kaya zum Eckball an, der völlig ohne Not von Lichtenfels Verteidiger Lukas Dietz verursacht wurde. Der Ball kam zu Nico Wessner im Fünfmeterraum - Kopfball - Tor - 1:0.

Auch die zweite gefährlichen Offensivaktion der Hausherren führte zum Erfolg. Erneut war Wessner per Kopf nach einer Schäf-Flanke aus dem Halbfeld zur Stelle und vollstreckte mit Hilfe des Innenpfostens zum 2:0. Nach nur fünf Minuten standen die Gäste beim Favoriten mit dem Rücken zur Wand, dementsprechend schwer kamen sie ins Spiel.

So gehörten auch die nächsten guten Szenen dem Sportclub: Betsi Mbetssi verfehlte zweimal das Ziel, SCF-Kapitän Felix Spielbühlers Schuss aus vollem Lauf über das Tor fehlte die nötige Präzision.

Lichtenfels trat erstmals nach etwa 30 Minuten in der Offensive in Erscheinung. Lukas Dietz rutschte der Ball beim Versuch aus der zweiten Reihe aber über den Schlappen. Dies war dann auch die letzte Aktion des rechten Außenverteidigers, der in einer gerade was die Zweikämpfe anging intensiv geführten Partie bereits knapp zehn Minuten vor dem Seitenwechsel für Christoph Mohr den Platz räumen musste.

Kurz darauf klärte die Lichtenfelser Defensive eine Spielbühler-Hereingabe vom rechten Flügel nicht konsequent, aber Feuchts Stürmer Stephan König setzte seinen Schuss zu hoch an.

Wenige Augenblicke vor dem Pausenpfiff der exzellenten Schiedsrichterin Barbara Karmann kam König zum Kopfball, brachte aber nicht genügend Druck hinter den Ball. So ging es mit einem Zwei-Tore-Rückstand für die im ersten Durchgang ohne Torschuss auftretende Gästemannschaft in die Pause.

Kurz nach dem Seitenwechsel folgte der nächste Rückschlag für die Lichtenfelser. Ein Freistoß von Kaya segelte in den Strafraum, diesmal war König zur Stelle - natürlich per Kopfball.

Direkt nach Wiederanpfiff musste sich auch SC-Keeper Andreas Sponsel erstmals strecken, als er einen strammen Schuss von FCL-Spielführer Tobias Zollnhofer aus dem Hinterhalt zur Seite entschärfte. Auch in der 68. Minute musste der Rückhalt der Heimelf zupacken. Der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Luca Ljevsic hatte aus der Distanz abgezogen.

Die Gastgeber taten nicht mehr als nötig, und so kam der aufgerückte FCL-Verteidiger Mohr nach einem Freistoß zum Kopfball, der allerdings neben dem Feuchter Tor landete (77.). Fünf Spielminuten vor dem Ende musste Sponsel noch eine Flanke von Lukasz Jankowiak vor dem nahenden Christopher Schaller aus der Gefahrenzone fausten, ehe Gäste-Akteur Pascal Graf mit dem Schlusspfiff via Direktabnahme aus kurzer Distanz den linken Pfosten traf und so den aufgrund der Leistung in der zweiten Halbzeit verdienten Ehrentreffer verpasste.

Tore: 1:0 Wessner (3.), 2:0 Wessner (6.), 3:0 S. König (51.)

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