Burgkunstadt
Handball

Nächster Schritt für die Kunstadter

Der HG Kunstadt fehlen noch vier Siege zum Titel. Bei der HG Hut/Ahorn soll der erste gelingen. Weidhausen erwartet die SG Marktleuthen/Niederlamitz.
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Andrei Stirbati hat mit der HG Kunstadt bereits in der Bayernliga gespielt. Für den Aufstieg in die Landesligawill er am Sonntag bei der HG Hut/Ahorn den nächsten Schritt machen. Foto: Matthias Schneider
Andrei Stirbati hat mit der HG Kunstadt bereits in der Bayernliga gespielt. Für den Aufstieg in die Landesligawill er am Sonntag bei der HG Hut/Ahorn den nächsten Schritt machen. Foto: Matthias Schneider
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Auch wenn es sechs Spieltage vor Saisonende ein wenig vermessen klingen mag: Aber die Handballer der HG Kunstadt können sich nach dem souveränen Sieg im Spitzenspiel gegen Verfolger HaSpo Bayreuth II bei der Titelvergabe in der Bezirkoberliga nur noch selbst ein Bein stellen. Die Andersson-Truppe dürfte nämlich sogar noch zwei Partien verlieren und wäre dann noch immer Klassenprimus. Doch solche Gedankenspiele führen ganz schnell in die falsche Richtung, weshalb die Kunstadter die Auswärtspartie bei der HG Hut/Ahorn am Sonntag (14.30 Uhr) sicherlich nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Auf ein positives Punktverhältnis könnten die Männer des TV Weidhausen (13:13) kommen, wenn sie im Nachholspiel am Sonntag (15.30 Uhr) in der Michelauer Mainfeldhalle gegen die SG Marktleuthen/Niederlamitz erfolgreich wären.


Bezirksoberliga, Männer

HG Hut/Ahorn -
HG Kunstadt
Im ersten der noch sechs anstehenden Endspiele wartet auf Oester & Co. eine gut eingespielte Ahorner Truppe, die sich im Vergleich zur vorherigen Saison stetig weiterentwickelt hat. Mitverantwortlich ist dafür Trainer Stefan Bartelmeß, der auch schon einmal die Frauen des TV Weidhausen trainiert hat. Mit Spielern wie Stefan Döbereiner, Deniz Balkan und Dominik Harbecke hat Bartelmeß gleich drei ganz starke Torschützen im Kader, die an einem guten Tag auch einmal einen Favoriten ärgern können. Erfahrung musste in dieser Hinsicht bereits der TV Weidhausen und die HSG Rödental/Neustadt machen, die sich gegen Ahorn nur sehr knapp durchsetzte. Das Hinspiel gewann die HGK noch kampflos, da Ahorm damals keine Mannschaft stellen konnte.
Am Sonntag geht die HGK als ganz klarer Favorit ins Rennen, darf sich aber von der eigenen weißen Weste nicht blenden lassen. Das Team von Coach Andersson muss Tempo und Konzentration in jedem Spiel hochhalten und sich dabei vor allem wieder auf das schnelle Spiel in der Offensive konzentrieren. Denn auch wenn der Heimsieg gegen Bayreuth hoch verdient war, so resultierte er doch vor allem aus der starken Abwehrleistung. Offensiv fielen die HGKler hingegen in alte Verhaltensmuster zurück und suchten den Torerfolg über Einzelaktionen statt über schnelles Zusammenspiel. So sollte Kunstadt wieder alte Stärke beweisen, damit sich der Rest der Saison nicht unnötig hinzieht. mts

TV Weidhausen -
SG Marktleuthen/Niederl.
Die Partie war am 12. November angesetzt, fiel jedoch aus, weil Wasser von der Hallendecke tropfte und die Schiedsrichter deshalb nicht anpfiffen.
Dass die SG ein ernstzunehmender Gegner ist, das musste bereits der Tabellenführer HG Kunstadt erfahren, der bei den Ostoberfranken nur mit 29:25 gewann. Die SGler haben keinen überragenden Akteur in ihren Reihen und sind somit nicht so einfach ausrechenbar.
Die Gastgeber gehen nicht ganz sorgenfrei in dieses Spiel. Das Verletzungspech bleibt dieses Jahr den Weidhausenern treu. Rechtsaußen Tim Pechauf musste sich einer Knieoperation unterziehen (Außenbandeinriss) und fällt bis zum Saisonende aus. Die Rückraumspieler Maximilian Werner und Florian Büttner haben beide Schulterbeschwerden. Hinter deren Einsatz steht noch ein Fragezeichen. Gerade deswegen wäre es wichtig, wenn das Torhütergespann Faber/Zapf an seine guten Leistungen anknüpfen und so den notwendigen Rückhalt gibt. kag
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