Lichtenfels

Ligaverbleib für Unterleiterbach keine Utopie

Der FSV Unterleiterbach steckt zwar noch im Abstiegskampf, rechnet sich aber gute Chancen auf den Klassenerhalt aus. Die SpVgg Ebing steht auf Rang 4 der Bezirksliga und könnte sogar noch ins Aufstiegsrennen eingreifen.
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Die Unterleiterbacher Abwehr organisiert Kapitän Walter Epp (links), der mit seinem Team nur 21 Gegentore kassiert hat.  Foto: sportpress
Die Unterleiterbacher Abwehr organisiert Kapitän Walter Epp (links), der mit seinem Team nur 21 Gegentore kassiert hat. Foto: sportpress
Weit über 23 000 Zuschauer sahen die bisher 119 Partien in der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West. Zuschauerkrösus war der SV Merkendorf, dessen Heimspiele im Schnitt knapp 300 Fußballfans besuchten. Mit 650 Zuschauern war das Gemeindederby am ersten Spieltag zwischen dem SV Merkendorf und dem TSV Schammelsdorf die meistbesuchte Partie. Derbys sind in der Bezirksliga an der Tagesordnung - immerhin kommen 15 Teams aus dem Kreis Bamberg.


FC Lichtenfels am fairsten

Die Torschützenliste führt Marcel Kutzelmann vom FC Oberhaid mit 16 Treffern an, die Fairness-Tabelle der FC Lichtenfels; Schlusslicht ist hier die SpVgg Stegaurach. Nach dem Rückzug des ASV Hollfeld vor der Saison gibt es diesmal nur einen direkten Abstiegs-, dafür aber gleich drei Relegationsplätze.
Die Liga ist oben wie unten spannend.
Die Tabelle führt der TSV Mönchröden an, einen Zähler vor dem FC Lichtenfels. Doch der Kreis der Titelkandidaten ist weit größer. Denn mit dem SV Merkendorf, der SpVgg Ebing und dem FC Oberhaid befinden sich drei weitere Vereine in Tuchfühlung zur Spitze der Bezirksligatabelle.
Im hinteren Bereich rangieren auf den Relegationsrängen der TSV Meeder, die SpVgg Stegaurach und der SV Memmelsdorf II. Im Abstiegskampf aber stecken auch die beiden Aufsteiger FSV Unterleiterbach und der TSV Schammelsdorf. Nach den Verantwortlichen des FC Lichtenfels kommen nun die Abteilungsleiter aus Ebing und Unterleiterbach zu Wort.

Bernhard Landgraf (Abteilungsleiter SpVgg Ebing): "Wir sind mit dem bisherigen Abschneiden zufrieden und dabei im Soll, was man an Tabellenplatz 4 sieht. Abgesehen von unserem Kerwa-Spiel gegen Meeder zum Saisonauftakt und in Mönchröden hat die Mannschaft in jedem Spiel überzeugt und zeigte meist guten Kombinationsfußball. Nur die Chancenauswertung hätte besser sein können.
Aufgrund von Verletzungen, von denen wir in dieser Saison eigentlich verschont bleiben wollten, und der Urlaubszeit hat unser Trainer Heiner Dumpert den ganzen Kader im Einsatz gehabt. Hier zeigte sich die gute Zusammenarbeit und auch der Zusammenhalt zwischen Trainer und Spielern. Die Winterpause haben sich die Spieler redlich verdient, und sie können ihre Blessuren auskurieren, um zum Trainingsauftakt gesund und erholt starten zu können."

Gerald Eberlein (Abteilungsleiter FSV Unterleiterbach): "Die Mannen um Trainer ,James' Schmitt sind als Achter bester Aufsteiger. Die gute Platzierung ist vor allem der hervorragenden Abwehr um Kapitän Walter Epp zu verdanken. Ich denke, der FSV Unterleiterbach ist in der Liga angekommen und braucht sich vor keinem Gegner zu verstecken.
Gegen die vermeintlichen Hochkaräter der Liga hatte man keinesfalls enttäuscht. Es hätten natürlich ein paar Punkte mehr sein können, doch wurden zahlreiche Chancen in manchen Partien kläglich vergeben und somit Punkte liegen gelassen. Dies ist auch der Unerfahrenheit manch junger Spieler in der neuen Liga geschuldet. Wie sich der kleine Kader mit den vielen jungen Spielern aber geschlagen hat, ist schon lobenswert. Das vor der Saison angestrebte Ziel Klassenerhalt sollte somit keine Utopie sein. gefa

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