Lichtenfels
Handball

Lichtenfelser verspielen Sieben-Tore-Vorsprung in Bayreuth

Den Handballmännern der Turnerschaft Lichtenfels ist es auch am dritten Bezirksliga-Spieltag nicht gelungen, einen Sieg einzufahren.
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Wolfgang Schulze war mit acht Treffern der erfolgreichste Lichtenfelser in Bayreuth. Doch auch diese tolle Bilanz hat sich für die TSL in der Wagnerstadt nicht ausgezahlt.  Foto: Heike Günther
Wolfgang Schulze war mit acht Treffern der erfolgreichste Lichtenfelser in Bayreuth. Doch auch diese tolle Bilanz hat sich für die TSL in der Wagnerstadt nicht ausgezahlt. Foto: Heike Günther

Die 27:31 (10:15)-Niederlage bei der HaSpo Bayreuth III war besonders bitter. Von der ersten bis zur 50. Minute lag die Mannschaft des Spielertrainer-Gespanns Philipp Rödel und Cornelius John in Front. Ein Einbruch begrub jedoch alle Hoffnungen auf die ersten beiden Saisonpunkte.

Die Korbstädter hatten sich vorgenommen, bis zum Seitenwechsel deutlich zu führen. Dieses Ziel haben sie gegen die mit vielen Routiniers besetzte Bayreuther "Dritte" erreicht. Ordentliche Abwehrarbeit und gute Abschlüsse kennzeichneten ihr Spiel. Nach 18 Minuten hieß es 8:5, nach 24 Minuten gar 13:6 aus Sicht der Gäste, die mit Lukas Tremel, Wolfgang Schulze, Philipp Rödel und Cornelius John souveräne Torschützen in ihren Reihen hatten.

Stefan Sperner und Michael Stöhr sorgten für die Hausherren dafür, dass der Halbzeitrückstand für den Gastgeber mit 10:15 etwas eingegrenzt wurde.

Einbruch nach der Pause

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Die zweite Halbzeit war für die TS Lichtenfels wie ein Abbild des Vorwochenspiels gegen Ebersdorf: Unkonzentriertheiten, schlechte Abschlüsse, unnötige Zwei-Minuten-Strafen, Gegentore bei Bayreuther Unterzahl und mäßige Torhüterleistungen führten zum Bruch im Gästespiel. Die HaSpo III nutzte die Gunst der Stunde konsequent aus, verkürzte durch eine tolle Mannschaftsleistung Tor um Tor bis zum 22:22-Gleichstand nach 50 Minuten.

Auch eine Auszeit der Lichtenfelser zeigte keine Wirkung. Die TSV fand nicht mehr in die Erfolgsspur zurück. Beflügelt durch die schwache Leistung des Gastes, übernahmen die Hausherren das Kommando und entschieden ein schon verloren geglaubtes Spiel doch noch für sich. HaSpo Bayreuth III: Brückner - Goeritz (1), Wenzel, Sperner (11/4), Schmidt (1), Kalina (6), Stöhr (4), Fronmüller (3), Zeug (2), Pritschet, Scherwietes (2), Fleißner (1) / TS Lichtenfels: Ottolinger, Renner - Ph. Rödel (4), M. Rödel, Freiburg (1), Schulze (8), Geuer (1), Tremel (5), Mahler, Söllner, John (8), Will / SR: Gruber, Dupke

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