Lichtenfels
Fußball-Landesliga Nordost

Lichtenfelser Trainer Goller warnt vor SVM-Offensive

Der Lichtenfelser Trainer erwartet im Heimspiel gegen Memmelsdorf eine schwierige Aufgabe.
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Warm anziehen müssen sich die Lichtenfelser um ihren Trainer Christian Goller am Samstagnachmittag, wenn die offensivstarken Memmelsdorfer ins Karl-Fleschutz-Stadion kommen.  Foto: Wolfgang Zink
Warm anziehen müssen sich die Lichtenfelser um ihren Trainer Christian Goller am Samstagnachmittag, wenn die offensivstarken Memmelsdorfer ins Karl-Fleschutz-Stadion kommen. Foto: Wolfgang Zink

Die Siegesserie des FC Lichtenfels hielt auch am vergangenen Wochenende an. Das 3:0 in Baiersdorf war nicht nur die perfekte Revanche für die Niederlage im Hinspiel. Es markierte auch den dritten Sieg in Folge für das Team um das Trainer-Duo Alexander Grau und Christian Goller. Am Wochenende steht der 20. Spieltag in der Fußball-Landesliga Nordost auf dem Programm. Dieses Mal empfangen die Lichtenfelser, mit 31 Punkten auf Platz 5 liegend, am Samstag (14 Uhr, Karl-Fleschutz-Stadion) den Tabellenzehnten SV Memmelsdorf.

Schon immer enge Duelle

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Trainer Goller weiß, dass man in dieser Begegnung vor einer harten Bewährungsprobe steht. "Beide Teams kennen sich gut und schätzen sich auch. Es wird das sechste Spiel in den letzten drei Jahren, und alle verliefen sehr eng. Dieses Mal wird es wieder so sein. Im Hinspiel haben wir unseren ersten Sieg gegen Memmelsdorf errungen, nach zuvor drei Niederlagen und einem Unentschieden", wirft er nochmal einen Blick zurück auf die jüngsten Duelle der Lichtenfelser mit dem SV Memmelsdorf.

Sperlein mit 24 Treffern

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Besonders die starke Offensive der Memmelsdorfer beschäftigt Coach Goller. "Memmelsdorf ist offensiv eine sehr gute Mannschaft, das sieht man schon alleine am Torverhältnis. Sie verfügen zudem mit Dominik Sperlein über den Toptorjäger der Liga", weiß Goller. Sperlein hat in den bisherigen 19 Liga-Partien der Memmelsdorfer schon 24 Mal getroffen, insgesamt hat die Mannschaft bereits 43 Treffer auf dem Konto. Obwohl die Memmelsdorfer nach der jüngsten Negativserie mit zuletzt drei Niederlagen in Folge auf Rang 10 in der Tabelle herumdümpeln, verfügen sie über eine bessere Tordifferenz als die aktuell fünftplatzierten Lichtenfelser.

Memmelsdorfer unter Druck

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Nichtsdestotrotz steht der kommende Gegner der Lichtenfelser enorm unter Druck und muss Ergebnisse liefern. Dessen ist sich auch Goller bewusst. "Die Memmelsdorfer hängen ihren eigenen Ansprüchen hinterher. Sie hatten sich einen Platz im oberen Tabellendrittel erhofft, müssen nun aber aufpassen, den Anschluss zu halten. Im Falle einer Niederlage gegen uns beträgt der Abstand schon acht Punkte. Dementsprechend werden sie hoch motiviert agieren. Für beide Teams wird es ein sehr schwieriges Spiel", prognostiziert der Lichtenfelser Trainer.

Besonders auf die Abwehr, zuletzt das Prunkstück des FC Lichtenfels, wird es aufgrund dieser Gemengelage verstärkt ankommen. Der Blick auf die letzten Wochen macht Trainer Goller jedenfalls zuversichtlich: "Für uns war die Partie in Baiersdorf nicht nur der dritte Sieg in Folge, sondern auch das dritte Spiel hintereinander ohne Gegentor. Wenn man führt und weiß, dass man in der Defensive stabil steht, dann kann man dem Gegner das Spiel überlassen und sich auf das Konterspiel konzentrieren. Das ist uns in Baiersdorf gut gelungen. Es wird wichtig, dass wir wieder so ins Spiel finden wie in der letzten Woche, denn Memmelsdorf wird ein ganz anderes Kaliber als unsere letzten Gegner."

Matchplan einhalten

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Schafft man es, diesen Matchplan in die Tat umzusetzen, winkt den Lichtenfelsern der vierte "Dreier" in Folge. Vom umkämpften Mittelfeld könnte man sich so weiter absetzen.

FC Lichtenfels: Kraus, Köster - L. Dietz, Mohr, Hellmuth, Lulei, Scholz, Mex, Geldner, L. Jankowiak, Wagner, Pfadenhauer, Wige, Schunke, Graf, Zollnhofer, Goller



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