Lichtenfels
Fußball-Landesliga Nordwest

Lichtenfelser Angriff muss besser werden

Der FC Lichtenfels trifft mit der TuS Röllbach auf den Krisen-Klub der letzten Wochen.
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Die Lichtenfelser wollen nach dem Dämpfer am vergangenen Sonntag in Kleinrinderfeld wieder einen Sieg feiern, wie es hier Kevin Wige (Mitte) nach seinem Treffer gegen Unterpleichfeld mit Sebastian Zillig (links) und Lukasz Jankowiak tut.  Foto: Gunther Czepera
Die Lichtenfelser wollen nach dem Dämpfer am vergangenen Sonntag in Kleinrinderfeld wieder einen Sieg feiern, wie es hier Kevin Wige (Mitte) nach seinem Treffer gegen Unterpleichfeld mit Sebastian Zillig (links) und Lukasz Jankowiak tut. Foto: Gunther Czepera

Der Siegeszug der letzten Wochen ist vorerst gestoppt: Der FC Lichtenfels hat am vergangenen Wochenende beim TSV Kleinrinderfeld mit 0:1 verloren. Dabei waren die Lichtenfelser über weite Strecken ein gleichwertiger Gegner. Nun heißt es, Wunden lecken und sich für die Niederlage am kommenden Wochenende rehabilitieren. Am Samstag (16 Uhr, Karl-Fleschutz-Stadion) empfängt die Mannschaft des Trainer-Gespanns Christian Goller/ Oliver Müller die TuS Röllbach.

Negativlauf bei Röllbach

Die Röllbacher haben aber derzeit ganz andere Probleme als die Lichtenfelser. Die Unterfranken haben aus den letzten sieben Spielen zwei Punkte geholt, zuletzt viermal in Serie verloren (unter anderem gegen das Topduo Aschaffenburg und Geesdorf) und sind damit nach einem anständigen Saisonstart von Rang 6 auf Platz 15 abgerutscht.

Müller nimmt den Gegner ernst

Im Lager der Lichtenfelser hofft man, dass der Negativlauf der Röllbacher anhält. "Den kommenden Gegner werden wir genauso ernst nehmen, wie die der vergangenen Partien. Röllbach hat genauso wie zuletzt Kleinrinderfeld punktemäßig eine Durststrecke, die, wenn es nach uns geht, auch noch nach diesem Wochenende Bestand haben soll", sagt der Lichtenfelser Trainer Oliver Müller, der auch klar benennt, was es dazu braucht. "Es ist die gleiche Defensivleistung wie im letzten Spiel notwendig, und eine Steigerung im spielerischen Bereich sowie der Chancenverwertung, um dreifach zu punkten. In unserer vorangegangenen Phase hatten wir manchmal das Glück, dass der Gegner seine Möglichkeiten, das Spiel zu entscheiden, nicht genutzt hat, und wir die Partie entschieden haben. Jetzt war es umgekehrt", so Müller. Den Knackpunkt hat der Lichtenfelser Trainer damit schon angesprochen: Die im vergangenen Spiel harmlose Offensive des FCL.

In der Offenisve hapert es derzeit

War es zu Saisonbeginn noch die wackelige Defensive, die den Lichtenfelsern wertvolle Punkte kostete, so haperte es in der vergangenen Woche im Angriff. "Das war eine unnötige Niederlage gegen einen angeknockten Gegner. Wir müssen das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden, bevor wir das entscheidende Gegentor bekommen. Wir hatten einen verschossenen Elfer und eine Chance von Schaller in der ersten Halbzeit, außerdem zwei Großchancen in der zweiten Hälfte inklusive Lattentreffer. Trotz guter Abwehrleistung mit nur zwei Schüssen auf unser Tor über die gesamte Spielzeit reichte ihnen eine Standardsituation, um das Spiel zu gewinnen", ärgert sich Müller.

Ob Müller und sein Co Christian Goller gegen Röllbach aus dem Vollen schöpfen können, steht noch nicht fest. In der vergangenen Begegnung erwischte es sowohl Andy Mahr als auch Christopher Schaller heftiger. Ihr Einsatz ist noch fraglich. Dafür kehrt Martin Hellmuth nach seiner Rotsperre zurück.

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