Lichtenfels
Fußball

Kreisliga: Schafft der TSV Ludwigsstadt die Wende?

Die Remiskönige des TSV Ludwigsstadt sind auf den vorletzten Platz abgerutscht. Nun soll im Spiel beim SV Friesen II alles besser werden.
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Matthias Methfessel (rotes Trikot) will mit dem TSV Ludwigsstadt beim SV Friesen II wieder ein Erfolgserlebnis feiern. In dieser Szene setzt er sich gegen den am Boden liegenden Christian Beez vom TSV Neukenroth durch, der am Wochenende mit seiner Mannschaft beim FC Lichtenfels II gastiert.  Foto: Heinrich Weiß
Matthias Methfessel (rotes Trikot) will mit dem TSV Ludwigsstadt beim SV Friesen II wieder ein Erfolgserlebnis feiern. In dieser Szene setzt er sich gegen den am Boden liegenden Christian Beez vom TSV Neukenroth durch, der am Wochenende mit seiner Mannschaft beim FC Lichtenfels II gastiert. Foto: Heinrich Weiß
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Der Spitzenkampf in der Fußball-Kreisliga Kronach geht an diesem Wochenende in seine zwölfte Runde. Bisher konnte sich noch kein Team entscheidend absetzen. Die SpVgg Lettenreuth führt weiter die Tabelle an und muss dieses Mal beim SCW Obermain ran. Die Weismainer können mit einem Erfolg die DJK Lichtenfels näher an die Tabellenspitze herankommen lassen.

Die DJKler haben mit Schlusslicht TSV Steinberg auf dem Papier die leichteste Aufgabe zu lösen und können im Idealfall drei Punkte auf die Spitze gutmachen. Holt auch der TSV Neukenroth einen Dreier, kann er erstmals die Tabellenführung übernehmen. Auf einen Ausrutscher der SpVgg hofft auch der Drittplatzierte ASV Kleintettau.

Dringend punkten muss in dieser Woche hingegen der TSV Ludwigsstadt. Nach der 2:4-Heimniederlage gegen die DJKler am vergangenen Wochenende ist die Mannschaft von Spielertrainer Benedikt Pfeiffer auf den Abstiegsrang 15 abgerutscht. Pfeiffer hofft nun auf einen Auswärtserfolg bei der heimstarken Reserve des SV Friesen. Außerdem gibt er seine Einschätzung über alle weiteren Partien dieses Wochenendes im Gespräch mit dem Fränkischen Tag ab.

Freitag, 17 Uhr:

FC Marktgraitz (11./13) - FC Burgkunstadt (14./10)

"Burgkunstadt hat letzte Woche gewonnen und ist daher ein wenig im Aufwind. Allerdings gibt der Heimvorteil den Ausschlag für die Marktgraitzer, die sich mit 3:1 durchsetzen werden."

Freitag, 19 Uhr:

SCW Obermain (12./12) -SpVgg Lettenreuth (1./24)

"Die Weismainer spielen daheim nicht schlecht und machen da bislang viele Punkte. Sie kassieren auch wenig Gegentore. Lettenreuth will sich aber oben festbeißen und siegt mit 2:1."

Samstag, 14 Uhr:

FC Lichtenfels II (13./11) -TSV Neukenroth (2./22)

"Die Neukenrother sind im Rollen und haben ihre letzten drei Spiele recht deutlich gewonnen. Sie machen viele Tore dank ihrer überragenden Offensive. Damit werden sie sich auch in Lichtenfels mit 4:1 durchsetzen."

Samstag, 16 Uhr

ASV Kleintettau (3./19) - SV W'/Neuengrün (9./14)

"Die Wölfe sind immer eine Wundertüte. Den Weißenbrunnern hauen sie sieben Stück rein, dann verlieren sie aber zweimal. Kleintettau ist aber eine Top-Mannschaft und gewinnt zuhause mit 3:1."

Sonntag, 15 Uhr:

SV Friesen II (8./15) -TSV Ludwigsstadt (15./9)

"Friesen ist eine recht heimstarke Mannschaft, und das unabhängig von der ersten Mannschaft. Ihr Grundgerüst ist jung und talentiert. Wir wollen aber auswärts gewinnen und schaffen das auch mit einem 2:1."

DJK Lichtenfels (4./19) - TSV Steinberg (16./5)

"Den Sieg lassen sich die DJKler nicht nehmen. Sie kommen langsam ins Rollen, ohne groß zu glänzen. Aber sie sind erfolgreich, von daher gewinnen sie auch diesmal, mit 4:1."

FC Stockheim (7./16) -DJK-SV Neufang (5./17)

"Das ist eine sehr interessante Begegnung. Beide sind gut drauf. Neufang hat sich zuletzt wieder gefangen, Stockheim aber spielt daheim sehr gut. Ich tippe auf ein 2:2."

Sonntag, 17 Uhr:

TSF Theisenort (10./14) -TSV Weißenbrunn (6./16)

"Theisenort war in den letzten Spielen wirklich nicht auf Rosen gebettet. Nach einem gutem Start haben sie danach nicht mehr viele Punkte geholt. Jetzt sind sie mal wieder dran und siegen mit 3:2."

Hier spricht der Kreisliga-Coach: Heute mit Benedikt Pfeiffer (TSV Ludwigsstadt)

In den vergangenen Jahren zählten die Ludwigsstadter zu den Top-Teams in der Kreisliga 2. Die Endplatzierungen der letzten vier Jahre: 3, 6, 4 und 5. Davon ist man nach einem Drittel der Saison 2019/20 noch weit entfernt. Die Mannschaft von Benedikt Pfeiffer rangiert derzeit auf dem vorletzten Platz und steckt mitten im Abstiegskampf. Erst ein Sieg steht zu Buche, dazu endeten sechs der zehn bisherigen Spiele der Ludwigsstadter unentschieden. Nun soll beim SV Friesen II der Turnaround gelingen.

Warum läuft es in dieser Saison noch nicht richtig?

Benedikt Pfeiffer: "Die vielen Remis muss man immer zwiegespalten sehen. Es ist zwar gut, dass wir nicht verlieren, aber nur mit Unentschieden kommst du auch nicht vom Fleck. Wir haben schon ein paar Siege hergeschenkt, dazu haben wir in dieser Saison erst in zwei Spielen mehr als zwei Tore erzielt. Außerdem bekommen wir im Vergleich zu den Vorjahren mehr Gegentore. Bisher mussten wir jede Woche mit einer anderen Innenverteidigung oder mit ungeschulten Leuten hinten spielen. So ist das jetzt für uns eine neue Situation, und nach zehn Spielen lügt die Tabelle nicht. Wenn du da Vorletzter bist, dann weißt du, was du zu tun hast. Positiv ist aber, dass drei verletzte Spieler relativ zeitnah wieder zurückkommen. Das erhöht die Quantität und die Qualität im Kader."teb

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