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Fußball

Kampfansagen vor dem Bezirksliga-Derby

Die SpVgg Ebing will den TSV Breitengüßbach mit einem Heimsieg in der Tabelle überholen. Schwere Aufgaben warten auf Marktzeuln und Ebensfeld.
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Oft ist der Schammelsdorfer Pascal Herbst (rechts) nur mit einem Foul zu stoppen: Gelingt es dem TSV Marktzeuln am Wochenende den Wirkungskreis des 15-fachen Saisontorschützen einzudämmen?  Foto: sportpress/Archiv
Oft ist der Schammelsdorfer Pascal Herbst (rechts) nur mit einem Foul zu stoppen: Gelingt es dem TSV Marktzeuln am Wochenende den Wirkungskreis des 15-fachen Saisontorschützen einzudämmen? Foto: sportpress/Archiv

Heimvorteil hat am 14. Spieltag der Bezirksliga Oberfranken West die SpVgg Ebing (11. Platz) im Derby (Sonntag, 15 Uhr) gegen den TSV Breitengüßbach (8.).

Zeitgleich will der TSV Marktzeuln (7.) gegen den zweitplatzierten TSV Schammelsdorf überraschen. Der FSV Unterleiterbach (12.) muss - ebenfalls zeitgleich - zu Hause gegen Sylvia Ebersdorf (6.) ran. Den Auftakt des Spieltages bestreitet der TSV Ebensfeld (9.) am Samstag (15 Uhr), allerdings ist die Hoffnung auf Punkte beim Spitzenreiter VfL Frohnlach nur gering.

TSV Marktzeuln - TSV Schammelsdorf

Einen wichtigen Sieg fuhren die Zeulner zuletzt mit dem 4:2 beim SV Würgau, einem Konkurrenten im Abstiegskampf, ein. So sicherte sich Markzeuln mit 21 Punkten einen Platz im Tabellenmittelfeld. Die Hausherren haben sich einen soliden Vorsprung auf die Abstiegsplätze verschafft und können ohne Druck in das Duell gegen Aufstiegskandidat Schammelsdorf gehen. Die Schammelsdorfer verfügen über eine starken Kader, Ausfälle werden ohne größeren Leistungsabfall kompensiert.

Zudem haben sie mit Pascal Herbst einen Top-Torjäger in den Reihen. Er "erschoss" die SpVgg Ebing zuletzt mit vier Treffern beim 5:1 fast im Alleingang und hat mittlerweile 15 Saisontore auf seinem Konto. Er ist Garant dafür, dass Schammelsdorf das einzige Team der Liga ist, dass mit Topfavorit VfL Frohnlach Schritt halten kann. Nur drei Punkte liegt Schammelsdorf hinter dem Spitzenreiter - und nach dem Spiel in Markzeuln soll dieser Abstand nicht angewachsen sein. Der Druck liegt also bei den Gästen.

FSV Unterleiterbach - Syliva Ebersdorf

Gut gespielt, aber dennoch keine Punkte. Dieses Fazit zog der FSV Unterleiterbach am vergangenen Spieltag nach der 0:1-Niederlage beim favorisierten TSV Mönchröden. Dadurch rutschte das Eichhorn-Team auf den zwölften Platz ab. Der erste Relegationsrang ist nur noch zwei Zähler entfernt.

Im Aufsteigerduell gegen Ebersdorf um Trainer Dieter Kurth gilt es, in die Erfolgsspur zurückzukehren. Die Gäste holten zuletzt mit viel Mühe einen 1:0:-Heimsieg gegen den SV Merkendorf. So stark, wie die Sylvia zu Saisonbeginn eingestuft wurde und auch auftrat, ist sie aktuell nicht mehr. Wenn es dem FSV gelingt, eine stabile Defensive zu stellen und in der Offensive Nadelstiche zu setzen, dann ist ein Heimsieg durchaus möglich.

SpVgg Ebing - TSV Breitengüßbach

Beide Teams mussten zuletzt hohe Niederlagen verkraften. Die SpVgg beim 1:5 in Schammelsdorf, der TSV beim 1:6 in Frohnlach. Die Spitzenteams sind aber kein Gradmesser, schließlich müssen Ebing (16 Punkte) und Breitengüßbach (18) den Blick eher nach unten richten. So hat das Derby schon eine richtungsweisende Bedeutung.

"Wir konnten bisher nur 16 Zähler holen, das ist eindeutig zu wenig", sagt Ebings Trainer Reimund Helmreich: "Wir haben ein Heimspiel und das müssen wir gewinnen. Das sollte uns mit diesem Kader gelingen, auch wenn wir nach wie vor nicht aus dem Vollen schöpfen können." Doch auch TSV-Spielertrainer Marco Hillemeier plagen Personalsorgen - und auch er gibt sich kämpferisch: "Unsere personellen Probleme sind durch Verletzungen groß. Ich rechne dennoch mit einem engen Derby, in dem ein Sieg für uns Pflicht ist."

VfL Frohnlach -TSV Ebensfeld

Die Fronlacher Mannschaft von Spielertrainer Bastian Renk ist in sehr starker Verfassung, schoss in den vergangenen sechs Spielen jeweils mindestes drei Tore und holte die Maximalausbeute von 18 Punkten.

Das Team von von TSV-Coach Oliver Kellner kann also nur überraschen. Nach wie vor ersatzgeschwächt wird es wohl das Hauptaugenmerk auf eine kompakte Defensive richten.

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